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Die Constitution des Erdkörpers und die Bildung seiner Rinde
Entstehung
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Quecnstown tritt der Fluß in die Ebene des Ontario-Sces.In den letztern 40 Jahren soll der Wasserfall 50 Aards aufwärtsgeruckt sein, so daß er also zur Aushöhlung seines Felsenbetteseiner Zeit von 10000 Jahren würde bedurft haben. Der Wasser-fall ist noch 25 engl.Mcil. vom Eric-See entfernt, und würde also beigleichmäßigem Fortschreiten denselben erst in 36000 Jahren erreichen. Eine dritte derartige Berechnung habe ich vor mehreren Jahrenin einer Abhandlung geliefert, die in Karstens Archiv abgedrucktist, und worin ich die Resultate meiner Untersuchungen der west-phälischcn Soolquellen niedergelegt habe. Die sehr ergiebige undreichhaltige Rothenfelder Soolquelle fließt bei Fluthen zu Tage aus.Sie setzt einen starken Niederschlag ab, der bald steinhart wird.So hat sich an dem Bergabhange, rund um die frühere Mündungder Quelle, eine steinige Ablagerung von 300 bis 400 RuthenLange und Breite und von 18 Fuß Mächtigkeit gebildet, die aber,da sie zu Bausteinen benutzt wird, schon jetzt in ihren interessantestenTheilen weggeräumt sein wird. Dies Gestein besteht aus dünnenLagen, deren durchschnittlich 19 auf den Zoll gehen, und die alsJahresringe angesehen werden dürfen, weil jede Lage von der imfolgenden Jahre sich bildenden durch fremdartige Uebcrdeckungcn scharfgeschieden ist. Hätte nun der Abfluß immer denselben Weg genom-men, so würden 4000 Jahre erforderlich gewesen sein, um dieseAblagerung zu bilden. Die Schichten liegen aber rund um dieQuellenmündunq, die in 6 trichterförmigen Röhren mit der Erhö-hung der Schichten emporgestiegen sind. Das Wasser mußte alsobald den einen, bald den andern Abfluß nehmen; und nimmt manauch nur 5 verschiedene Abflußwcge an, so ergibt sich ein Alter derQuelle von 20000 Jahren. Daß diese Annahme nicht übertriebensei, ergibt sich auch daraus, daß ihr zufolge die Quelle jährlich gegen1000 Cubikfuß fester Bcstandtheile müßte abgesetzt haben, welchesin Betracht der jetzigen Ausflußmenge der Quelle und des Gehaltesihrer Wasser an festen Bestandthcilcn unzweifelhaft nicht geschehenist. Das Lager ruht auf aufgeschwemmtem Boden. So unsichersolche Berechnungen auch sein mögen; so weisen sie doch, wie auchdie nähere Betrachtung anderer Fluß-Alluvionen, auf sehr langeZeiträume, die zu ihrer Bildung nöthig waren, zurück.

Mehrere Landstriche, welche jetzt trocken liegen, müssen erst indieser fünften Periode aus dem Meere emporgehoben worden sein,während vielleicht andere untersanken. Diese Landstriche sind mitaufgeschwemmten Schichten, mit Gcröllen und Geschieben bedeckt,welche nur die Kraft der Meeresfluthen heranschwcmmen konnte.So liegen, wie schon im ersten Thcile erwähnt worden ist, in denNorddeutschen Niederungen, von der Assel an bis zur Neva, grani-tische Geschiebe, die nur aus dem hohen Norden herangeschwcmmtwerden konnten, die jetzt eine Höhe von 700 bis 1000^ über demMeere erreichen, und wovon einzelne Blöcke 15 bis 20 tausend Cu-bikfuß enthalten. Auch findet man an manchen Stellen in demaufge>chwemmten Lande ungeheure Muscbelablagerungcn von noch

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