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Die Constitution des Erdkörpers und die Bildung seiner Rinde
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Laroche durchforschten die westphälischcn, die belgischen, die clsaß-lothringischen, die badisch-würtcmbergischen Gebirge. Hausmannmachte geognostische Reisen in Scandinavien und Spanien. Cony-beare und Phillips gaben eine vortreffliche geognostische Beschrei-bung von England und Wales heraus. Die Becken von Londonund Paris wurden mit einer crstaunenswürdigen Genauigkeit durch-forscht. Boue lehrte uns die Gebirge von Ungarn, und Puschdie gcognostischcn Verhältnisse Polens und Gallizien's kennen. Uebcrdie meisten thätigen Vulcane und ihre Wirkungen, so wie über sehrviele Gruppen erloschener Vulcane, sind genaue Untersuchungen an-gestellt worden. Die Natur der Gänge und ihrer Ausfüllung, dieVerwerfungen in den jünger» Flöhen, hat man vielfach und genaustudirt. Eben so aufmerksam hat man die Veränderungen beachtet,welche durch vulcanischc Wirkungen, durch Erdbeben, durch dieWirksamkeit des Meeres, der Flüffc und der meteorischen Wasserunter unser» Augen hervorgebracht werden, und v. Hoff hat mitgroßer Bclescnheit und Genauigkeit die Veränderungen auf demErdboden beschrieben, welche sich geschichtlich nachweisen lassen. Derkcnntnißrciche und viel gewanderte Lyell, Secretair der geologischenGesellschaft in London, hat in seinem Lehrbuchc der Geologie(London 1831) den Versuch gemacht, die frühern Veränderungender Erde durch Ursachen zu erklären, welche noch jetzt wirksam sind;und wenn dieser Versuch auch als ein völlig verunglückter betrachtetwerden muß, so hat er doch eine so große Masse eigner und frem-der Beobachtungen geordnet zusammen getragen, daß sein Werk alseine Bereicherung der Wissenschaft muß anerkannt werden. Diegeologischen Institutionen des Italieners Scipion Breislack(Mailand 1822) sammeln die vorhandenen Beobachtungen, woruntersich vorzugsweise die über die noch thätigen und erloschenen Vulcaneauszeichnen, zu einem systematischen Ganzen, und haben in soweitvielen Werth, nicht aber seines vulcanischcn Systems wegen, dasvielfache Jrrthümer einschließt. Elie dcBeaumont lieferte imJahre 1829 eine Epoche machende Arbeit, in seinen Untersnchungenüber einige Revolutionen auf der Erdfläche, worin er für die be-kannter» europäischen Gebirge 12 verschiedene Umwälzungen, sowiedie Formationen nachweiset, welche sich zwischen denselben bildeten.

Werner und Hutton hatten die bis zu ihrer Zeit gewonneneKcnntniß der Petrcfactcn unbeachtet gelassen. Man sah aber baldein, wie nothwendig die Petrefactenkunde für eine genaue Kcnntnißder gcognostischcn Verhältnisse der Gebirge, und welch ein wesent-liches Glied sie in der Kette naturhistorischer Kenntnisse sei. ZumGlück wendeten sich große Talente derselben zu, und so hat sie inkurzer Zeit eine bedeutende Ausbildung gewonnen. Lamark brachtezuerst die bekannten fossilen Conchylicn in ein System- Cuvicr be-stimmte mit seiner umfassenden anatomischen Kcnntniß die Geschlech-ter der fossilen Gerippe der höhern Thicrklassen. v. Schlothcimund der Graf v. Sternbcrg lieferten werthvolle Kupferwerke überdie Petrefactenkunde- Eine sehr berühmt gewordene Mineral-Eon-