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Die Constitution des Erdkörpers und die Bildung seiner Rinde
Entstehung
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Dinqe betreffen, bekümmere; und in welchem der Versuch gemachtwurde, die frühern Veränderungen der Erdrinde ohne alle hypothe-tische Ursachen und lediglich durch natürliche Wirkungen zu erklären.Die vulcanische Thätigkeit war sein Haupt-Agens, durch welche erdie Erdrinde sich bilden ließ. Der vulcanische Ursprung der Trapp-Gebirge und der Basalte war freilich schon vor Hutton bündigerwiesen- Hutton ging einen Schritt weiter. Der Mangel derSchichtung des Granits" und seine mineralogische Aehnlichkcit mitFelsarten, die augenscheinlich früher eine Schmelzung erlitten hatten,veranlassten ihn zu der Folgerung, daß auch der Granit früher müssegeschmolzen gewesen sein. Es kam ihm nun alles darauf an, seineTheorie durch Thatsachcn bestätigt oder widerlegt zu sehen. Eruntersuchte darum im Grampian-Gebirge die Ucbergangspunktezwischen dem Granit und den geschichteten Gcbirgsartcn. Und zuseiner großen Freude fand er am Klen '1'ilt im Jahre 1785 diesprechendsten Beweise von der Nichtigkeit seiner Ansichten. Er äu-ßerte über diese Entdeckung so unverholen seine Freude, daß seineBegleiter meinten, er müsse ein Lager von Silber oder Gold ent-deckt haben. Er fand nämlich Gänge von Granit, die von derHauptmasse aus, den Glimmerschiefer und Kalkstein durchsetzten,und an den Grenzflächen auf den Kalk ganz dem analog, wie diesvon Trappgängen geschieht, eingewirkt hatten. Die Festsetzung derThatsachc, daß der Granit sich in einem geschmolzenen Zustandebefunden, welche später durch die zahlreichsten und unwidcrleglichstcnBeweise, selbst unter Mitwirkung der eifrigsten Schüler Werner's,zur völligsten Evidenz erhoben worden ist, bildet eine neue Epochein der Geologie, und hat dieser Wissenschaft erst ein sicheres Fun-dament gegeben.

So war nun mit Anfang des laufenden Jahrhunderts durchdie Bemühungen Werner's und Hutton's ein unermeßlichesFeld für gcognostische Forschungen eröffnet, welches auch mit einerHingebung, "einer Ausdauer und einem so glänzenden Erfolge bear-beitet worden ist, wie irgend eins in der unendlichen Domäne derNaturwissenschaften. Werner's Schüler haben an diesen Arbeitenden thätigsten und erfolgreichsten Antheil genommen. Fast die ganzebekannte und zugängliche Erdfläche ist mehr oder weniger genau gco-gnostisch untersucht worden. Die riesenhaften Arbeiten Alexandervon Humboldt's umfassen die großen Gebirgsketten der neuenWelt, die nord-asiatischen Gebirge, mehrere Gebirgszwcigc in Europa,besonders auch die americanischcn und süd-europäischcn Vulcanc.v. Buch lieferte genaue Beschreibungen der scandinavischen Gebirge,der Alpen, der kanarischen Inseln, und sammelte vielfältige Erfah-rungen in dem ganzen Bereiche von Europa, über das Gchobcnwcr-den einzelner Gcbirgsmasscn und ganzer Landstriche aus der Tiefe.Hoffmann untersuchte das jüngere Gebirge im nördlichen Deutsch-land und in Italien. Die preußischen, sächsischen und hannoverschenBcrgbcamtcn lieferten genaue Untersuchungen aus dem Bereiche ihreramtlichen Wirksamkeit, v. Oeynhausen, v. Dechen und v.