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chyliologic Englands gab Sowerby heraus. Der treffliche Ur. Buck-land schrieb seine Uoligni»« ckiluvi»»-,«, worin besonders über diein Höhlen gefundenen fossilen Knochen, über ihren Zustand undLagerungsverhä'ltnisse sehr wcrthvolle Aufschlüsse ertheilt werden.Deshayes in Paris verglich 3036Species fossiler Conchylien ge-nau unter sich und mit den ihm bekannt gewordenen 4780 Speeresnoch lebender Schalthierc. Agassiz gibt ein sehr umfassendesWerk über die fossilen Fische, Brongniart über fossile Pflanzenheraus; und das große Kupferwerk unseres trefflichen Gold fußwird das ganze Gebiet der Petrefacten umfassen.
Die Fortschritte, welche in der vergleichenden Anatomie, sowie in der Zoologie überhaupt und in der Botanik in neuerer Zeitgemacht worden sind, haben erlaubt, genau die Stelle zu bezeich-nen, welche die Petrefacten in der organischen Schöpfung einneh-men. Mit derselben Sorgfalt hat man die verschiedenen Stratenund deren relatives Alter zu bestimmen gesucht, welchen gewisseKlassen von Petrefacten angehören. Und Ehrcnberg ist sogar inunfern Tagen so weit gegangen, die Infusorien der Borwelt in denGesteinen aufzusuchen, und er fand, was er suchte.
Die Geologie muß von der Physik und Chemie Beistand ent-lehnen. Auch diese beiden Wissenschaften haben in neuerer Zeit diewesentlichsten Bereicherungen erhalten. Besonders war die Lehrevon der Wärme im vorigen Jahrhundert noch so wenig ausgebil-det, daß die gröbsten Jrrthümer in den geologischen Systemen von die-ser Seite uncntdcckt blieben. Der treffliche "Gehler konnte im Jahr1798 noch nicht einsehen, wie die Erde habe erkalten können, dasie im leeren Weltraum schwebe, also kein Körper vorhanden sei,an welchen sie den Wä'rmestoff abgeben könne. Ucbcr die Gesetzeder Wärmeverbrcitung und der Abkühlung war man früher nochganz im Dunkeln, während nunmehr die "tief eindringenden Unter-suchungen von Fourier, Poisson, Mclloni und Andern überdieses schwierige Kapitel der Physik volles Licht verbreitet haben.
Und somit scheint jetzt der Zeitpunkt da zu sein, wo es möglichist, eine in ihren Hauptzügcn völlig verbürgte Theorie über dieBildung der Erdrinde aufzustellen. Diese Theorie ist ein nothwcn-digcs Ergebniß unserer gesummten Naturkenntniß, und umfaßt alleihre Theile, so daß sie in ihrer ganzen Vollendung den Inbegriffder gesammtcn Naturkenntniß ausmachen würde. Wir sind aller-dings noch weit davon entfernt, ein so vollendetes Lehrgebäude derGeologie aufstellen zu können. Einstweilen müssen wir uns damitbegnügen, von diesen Gebäuden die Umrisse zu entwerfen. Aber esruht auf einem sichern Fundamente. Wir können es darum getrostder Folgezeit anhcim geben, den Ausbau vor und nach zu vollenden.