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Die Constitution des Erdkörpers und die Bildung seiner Rinde
Entstehung
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wieder zur Sonne zurückfalle; daß dieses Fortschleudern eine Kraftvon genau bestimmter Größe und von genau bestimmter Richtungvoraussetzt, wenn die Bahnen der Bruchstücke Planeten- undMond-Bahnen werden sollen; endlich noch, daß die auf sichereWeise nachzuweisende Verschiedenheit der Massen der Planeten undihrer Monde, die Vermuthung bestreitet, daß alle diese Massenderselben Sonne entnommen seien.

Wir wenden uns jetzt zur Darstellung der Hypothesen, welcheüber die Ausbildung der Erde aufgestellt worden sind. Die Men-schen waren schon früh durch die ihnen zugekommenen Traditionenvon großen Fluthcn, welche die Erde überzogen, und ihr in Sündenversunkenes Geschlecht vom Erdboden vertilgt habe, zum Nachdenkenüber solche große Erdrevolutionen veranlaßt werden. Man sahInseln entstehen, und erzählte sich vom Untergange anderer Inseln.Die vielen, in festem Gesteine eingeschlossenen und gut erhaltenen,Ucbcrrcste organischer, besonders thicrischer, Bildungen, konntender Aufmerksamkeit des Naturkundigen nicht entgehen. Und sohat man seit den ältesten Zeiten bei allen Völkern, die einigeCultur gewonnen, rll'er die großen Umwälzungen auf der ErdeMeinungen ausgesprochen. Freilich gelangte man erst spät dazu,in diesen Veränderungen eine Fortbildung der Erde anzuerkennen.

Nach den Institutionen des Menu schuf das allerhöchsteWesen das Weltall, nahm aber solches später wieder in seinenGeist auf. Wenn die höchste Macht erwacht, so hat dis Welt ihrevolle Ausdehnung; bei ihrer Ruhe aber verschwindet das Weltsystem.So belebt und zerstört die große Macht abwechselnd durch Wachenund Ruhe das Geschaffene in ewiger Folge. 'Auch die Erde undihre Bewohner erlitten eine Reihe von Umwälzungen, die durchlange Perioden der Ruhe getrennt waren.

Die Griechen entlehnten von den Acgyptern ihre Sagen vongroßen Cyclen, nach deren Verlauf die Götter durch Feuer undFluthen der menschlichen Verruchtheit Schranken setzten, und dieErde von Sünden reinigten. Die Geschichte von solchen Zerstö-rungen aus der Erde und des Menschengeschlechts hat den religiösenGlauben aller cultivirten Völker des Alterthums tief durchdrungen.

Es scheint, als ob man im Allgemeinen der Meinung gewesensei, die vertilgten Thicrgeschlecbtcr seien ohne Acnderung wiedererschaffen worden. Doch lehrten die Stoiker, daß die Erde infrühern Zeiten monströsen, später nicht mehr existircnden, ThicrenDasein gegeben. Eine genaue Begleichung der Versteinerungenmit dem Bau noch bestehender Organismen ist im Altcrthum, selbstvon den genauesten Beobachtern, nie angestellt worden.

Manche Schriftsteller drücken sich bestimmter über solche Erd-revolution.cn aus, und schließen sie enger an die gewöhnlichenNaturerscheinungen an. Aristoteles lehrt, daß die Deucalio-