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Die Constitution des Erdkörpers und die Bildung seiner Rinde
Entstehung
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stein und Schiefcrthon ab; auch finden sich in den meisten Kohlen-gebirgcn schwächere Lagen von Thoneisenstcin (Sphärosidcrit), derbesonders in England in mächtigem Bänken vorkommt. In Eng-land wechscllagcrn Kalksteinschichtcn mit den genannten Gliederndes Kohlcngcbirges. Dieser Kohlenkalkstein kommt mit dein Ucber-gangskalkstcin so genau uberein, daß viele Gcognosten den letztemnebst dem Todtliegenden mit zum Kohlengebirge rechnen. Der vie-len Versteinerungen wegen, die sich im Ücbergangskalkc vorfinden,so wie auch wegen der regelmäßigen Lagerungs-Vcrhältuisse des ge-nannten Kalk- und Sandsteins, nähern sich allerdings die beidenGcbirgsartcn mehr dem Flötzgebirgc als dem Ucbergangsgebirgc.Auf der andern Seite aber muß bemerkt werden, daß ein Seitenarmdes westphälischen Uebergangskalkflötzes tief in das Grauwackengebirgeeindringt. Die Kohlenflötzc haben eine wechselnde Mächtigkeitvon einigen Zollen bis zu 8<N und selbst bis zu 605 In der Re-gel liegen mehrere Flötze in paralleler Lagerung über einander, durchstarke Saudsteinbänkc von einander getrennt. " Auf dem Flenn, west-lich am Möns, liegen 109 Flötze über einander, und in demSaar-brückcr Kohlengebirgc sogar 120 Flötze. Bei Tamaqua in Nord-Amerika liegen 50 Flötze über einander, wovon das stärkste 60 hdas schwächste 8' Mächtigkeit hat. Die Mächtigkeit der ganzenKohlengruppc beträgt oft gegen 80005 Die Kohlengebirgc um-schließen das Grab einer ganzen vegetabilischen Schöpfung" DerSchiefcrthon verwahrt die Eindrucke einer so großen Menge vonPflanzen, daß nur erst der geringste Theil derselben hat genau be-stimmt werden können. Es sind Eguisetacccn, Fclices, Lpcopodia-ceen, Cannac, also vorzugsweise Sumpf- und Kiistenpflanzcn, welchehier vorkommen. Ihre ungeheure Größe, besonders die baumartigenFarnkräuter, deuten auf den fruchtbarsten Boden und ein sehr heißesElima hin. Diesen Character der untergegangenen Pflanzenweltweisen die Kohlengebirge des Nordens, wie des" Sudens nach.Versteinerungen aus dem Thierreichc kommen nur selten vor. VonConchilien hat man etwa 12, und von Fischen nur wenige Artenentdeckt.

Die Pflanzen-Uebcrreste liegen in den Kohlenflötzcn, die siebilden, mit der Richtung der Schichten gleichlaufend, auseinander.Die vegetabilischen Schichten scheinen sich in ähnlicher Art gebildetzu haben, wie sich jetzt noch die Torf-Straten bilden. Merkwürdigsind die im Kohlengebirgc aufrecht stehenden Baumstämme. Inden Gegenden von Saarbrück, Eschweilcr, Durham, Ncwcastlehat man mehrere solcher Baumstämme (wahrscheinlich Sigillarien,Farrcn) von bedeutender Größe aufgefunden.

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An die Kohlengruppe reiht sich die Gruppe des rothen Sand-steins. Sie besteht aus Lagern von buntem Mergel (Keuper), vonMuschelkalk, von buntem Sandstein, von Zcchstein, Kupferschiefer