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der auch nur einigermaaßen wichti-gen Handlung, herrscht natürlicherWeise eine nnr vorübergehende Gc-müthslage über die ganze Physiono-mie; und man har alsdenn nur dasPortrait der Person in diesen Um-ständen. Vielleicht war es eineFolge dieser Betrachtung, daß dieAlten in ihren Statuten die Perso-nen mcistenthcils in ruhigen Stel-lungen bildeten. Es kann freylichFalle geben, wo der wahre Charak-ter einer Person wahrend einer ge-wissen Handlung, sich im bestenLichte zeiget: ist dieses, so wähle manin einem solchen Fall eine historischeStellung.
In Ansehung der Kleidung ist derGeschmack sehr verschieden. Michdünkt, es scy das beste, daß mansich nach dem Ueblichen richte, undjeden so mahle, wie man ihn zu se-hen gewohnt ist. So gern ich einwahres Portrait vom Cicero ha-ben mochte, so würde dieser Ro-mer in einer griechischen, oder per-sischen, oder gar in einer neuen Klei-dung mir wenig Vergnügen machen;so wenig als ich den Sokratcs inder römischen Toga haben möchte.Da nun in künftigen Zeiten man-cher, in Absicht auf uns, eben sodenken wird, so scheinet es, mansollte kein Portrait anders bekleiden,als wie die Person sich zu kleiden ge-wohnt ist.
Von der Portraitmahlcrey handeln:Giovb. Armenini im -ten Kap. bei-zten BucheS s. ?recerri Uello ?ircuro>G. IN. (Oe'Uici-srri elel naturale, esove coniiiie lo cliillcolcü Li forfi de-De, e elo cke procecie, cbe le piüvvlrc ezuelli, cke lisnno maZgior ciifi-leZno ... Ii tonn» mcn lomiZlisnci«Ii guelli, clie tun» men pert'erci cliloro.) — l.ivre «le pvrrsirure, vonAnn. Carcaclie, z-> Vl. gestochen vonPoillh, — L.ivre «le I» WS)-« Lciena»
cle lo porrrolrure lleerire erckemonrreepor Ava» Lorzss», psr.i ; 89. 4. 16Z5 .4.verbessert 167a. 4. <—- Klemens cle por»rraicure, por Ic Kr. e/e Z>. pzr.
i6zo. 12. mic K. — Uivrc ste p»r-rrsirure, conrensnr psr une kocileinlkrubkion plufieurs plsns Le figurczLe rouccs lcs porrics tepzrees clu cvrp»humoin, recueiliies cies plus exeel-Icns peinrres che roure l'Irolie . . .p. /e L/e'/r, p. 1640. 4. ;6Bl. ---
tüvrc «le ?orrrsicure, nach ^ebrilN,von Simonncau, 18 Bl. — I.ivre llsl?»rcrsirnre, von ebend. 14 Bl.Abr. Bosse schreibt sich in einer, ohneTitel gedruckten Sammlung von Brie,fem S. 7- ein Werk darüber unter demTitel k.es Premiers cnlei^ncmens che I»Uorcroirure pnur lo seuneil'e, ou »urresgui s'/ vvuchrenr ochnnncr 8> ÜU, wel-ches ich nicht naher nachzuweisen weiß.—In dem licc. cle czuei^ues pieees evn»cernonc las orrs, ss 1757 12. findetsich S. >44 ein dtemnire über das liebli-che in der Pvrlraitmahlereo. <— Von denverschiedenen Urtheilcn über die Aehnlich-keit der Bildnisse, von Hrn. C. aus demFranzösischen, in der Biblioth. der scho-nen Wissensch. Bd. 8. S. -09 u. f. —Von dem Verdienste des PortraitmablcrSvon Jos. v. S011 nenfels, Wien >768.8. — In Roremons Natur und Kunsthandelt der zttc §. des -ten Th. S. 82von den Abbildungen oder Portraitcn inder Bildhauerkunst; und der ;tc Abschn.S. i ;8 von der Nachahmungskunst, oderder so genannten Portraitmahlereo. —Im iten Th. des Grestrio, der XXXIAbschn. S. z>> eben davon. — Jn it L.Junkers Grundsätzen dcr Mahlcrcy wirdS. Z9 u. f. davon gehandelt. — Gedan-ken über da» Portraiteostnmc von M.Rloy finden sich im iztcn St. des Mcu-
sclschen Museums. Auch kommt
eben diese Materie vor in des Abr. BosseLenrimens tue lo chiitinbkion che» Ui-verles msnieres che peinrure, cheiicmer Zrovure .... ?sr. 1649. 12. (ciesLdemins pour arriver promcemenr ertilciiemenr ü dien porcraire.) — InZz 2 dem