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3 (1793) [K - Q]
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Per

P er

>7«c>. 8. Vürja Anleitung zur Per»

spcetiv filr Möhler, Deel. ,79z. 8.

Auch iverdcn noch, allgemein, (,190115tia ?erls>etlivc von L. ke Bichcur (S.Flor. LeCvintez.io,.) ein Werk über Per-spectiv von Lod. Carbi Glgoli (BeglioneS. >4;.) eine CcrlpeKivz von

Fccs. de Äreuil (S. den Art. INI Fücßli)angeführt, so wie davon noch in sehr vie-len Anweisungen zur Zeichenkunst, Mah-lert» und Baukunst gehandelt wird, alsiu Mr. Dürces vier Büchern von dermenschlichen Proportion, Nürnb. 1528. t'. In dem atcn Buche, der Krcliirec»rura Ui Lil>. Leelio, stor. 154;./.In bc»n ztcn Buche von d.es Lomazzollrarraco cicll'arre ciella piccura . . .kcsil, 1585. 4. S. 245 u. f. (der dennauch S. 27; eines Werkes des Bart.Suarti Bramancino, und des Vinc. Fop.pa gedenkt, und behauptet, dah Albr. Dü-rer aus dielen bepdcn das gezogen, »vaSer von der Perspective sagt.) In desVclasco dlnteo piucorico . . . iVlaci.1715. t. Im 2tcn Th. S. »2;. desKörcmon u. v. a. m. Ferner fin-den sich Ncmzrczciez . . . (ur los ca-blesux cn ^ou ä'Vpriczue, in dem Vlcro.<kv k^iancc v. I. 176z, und in I. G.Mcuscls Miscell. artistischen Jnnhaltes,Heft >6. S. -05 und in dem -iten derIchirr)- Terrors on vorivus tubzeöls,Glinst. 278z. 12. -Bde. gute Bemer-kungen über die Perspectiv.

lledrigens ist die Frage, ob die Altendie Perspective gekannt, von je her einGegenstand der Untersuchung verschiedenerSchriftsteller gewesen, und von den frü-hem, als Dan. Barbar», komazzv, Fon-scca, u. a. m. nicht erst von Perrault,verneinet worden. In den neuern Zei-ten sprachen Gallier (in einer Abhandlung,lm Ilten Bd. der bciem. cle l'Kcocl. lieslnlcripk.) Ca»lus(ebcnd. Bd. sz. Quart-ousg. Deutsch, im 2ten Th. der Abhand-lung zur Geschichte und Kunst, Altcnb.1769.4. S.is;.) Algarotti (in (.Versucheüber die Mahlcrc» S. 6 z. der d. llebers.)A. Klotz (In s.-Bevtrage zur Geschichtehes Geschmackes und der Kunst aus Mün-

zen, Altenb. 1767.8. S. 178. und in seiner

Schrift, lieber den Nutzen und Gebrauchder alten Steine, Altenb. ,768.8. S. 92.)u.a.m. sie ihnen zu; allein, sichtlich grün-dete dieses Ansprechen fleh aus ein Miß«verstehen dessen, was eigentlich Perspectivin der Mahlcre» ist; daher denn auchG. E. Lessing (Laok. S. i?6 u. f. und de»sonders Antiquar. Briese, Th. i. S. 58u. f. der neuen Auch) llippert (in demVvrber. der Dact»!. S. X'Vill.) u.a. in.sie ihnen nicht zugestanden haben. Zuden letztern gehört denn auch H. v. Rani«bohr, in dem -tcn Th. s. W. lieber Ma-lere», und Bildhauerarbeit in Rom,Th. s. S. 16z u. f. ES scheint ausgemachtZU seyn, daß unser Albe. Dürer zuerst dieBahn brach, und die Sache auf beut«liche und bestimmte Begriffe brachte, obgleich Pedro del Borg» sie ihn» erleichterthaben kann.

Petits'maitres.

(Aupfcrstcchcrkunst.)

Unter diesem Namen verstehen diefranzösischen Liebhaber der Kupfer«sammiungen die Kupferstecher ausder ersten Zeit dieser Kunst, die sieauch soust vienx lusicrs.-., Vre altenMeister, nennen. Den Namen pe-ritsmaitre!; haben sie ihnen darumgegeben, weil sie mcistencheils ganzkleine Stüke verfertiget haben. DieWerke der kleinen Meister, die gegen-wärtig ziemlich festen werden, sin!»nicht blos zur Historie der Kunst,sondern gar oft auch ihres innerlichenWerthcs halber sehr schätzbar. Mei-sientheils sind sie, sie sepcn in Kupfergestochen, oder in Holz geschnitten,überaus fein und nett gearbeitet; vielesind aber auch wegen der sehr gutenZeichnung, schonen Erfindung, gu-ten Anordnung und wegen des rich-tigen Ausdruks der Charaktere, sehrschätzbar. Die Folge dieser kleinenMeister fangt von der Mitte dcsfiiuf-zehnten Jahrhunderts an, und gehtbss gegen das Ende des ftchszehiitcn.