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3 (1793) [K - Q]
Entstehung
Seite
681
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Per '

nie ()8. Von dem Punkt c>, woden Zirkel durchschneidet, thcileman, wie die Figur zeiget» die Bo-gen und öS zeden in 90 Grade.Ziehet man nun aus dem Punkc l>durch dieTheilnngspunkte gcrave Li-nien bis a» den Horizont, so ist die-ser dadurch in seine Grade gcthcilt,so wie oben in der zwcyrcn Figur.Will man nun einen .Winkel ans derFlache des Gcmähldes messen, sodarf man nur seine beyden Schenkelbis an den Horizont verlängern, unddort die Grade zahlen, die zwischenHeyden Punkten liegen. So wirdman B. hier finden, daß die Vo-derseire des Hauses L in den Punkt l),die andereSeite in IZ trifft; daßvlZdie Tangente von 52, () l) aber dieTangente von 18 Graden ist, folg-lich l)k, mithin auch der Winkel desHauses, 90 Grade hat.

Wollte man den Winkel VXmessen, den die Voder - und Seiten-mauer, die den Platz, wo der Thurmsteht, umgeben, ansmesscn, so er-foderte dieses etwas mehr Umstände,weil die Linie 's V von dem Horizontimmer weiter abgeht. Man ver-längere darum die Seite Vs aufdie andere Seite bis an den Horizont.Da trifft sie in den Punkt U. DieSeite I'X aber trifft in den Punkt l).Also' ist der Winkel X's/5 von 90Graden, folglich hat V's X ebenso viel. Dieses kann man auch nochso finden. Man ziehe aus 's dieLinie 's V mit dem Horizont parallel.Weil nun 1'X bis an den Horizontverlängert in D fällt, wo von Oaus der <8 Grad trifft, so sind vons> gegen ^ hin gerechnet, noch 52Grade -für die Tangente des Win-kels Vll'X; folglich bat dicserWin-kcl 25 Grade. Verlängert man aufder andern Seile Vs^ bis an denHorizont, so trifft sie in den Punkt U,welcher in den 52 Grad von O ausgerechnet fällt. Mithin bleiben fürdie Tangente des Winkels 21s,

Per 6z,

oder, welches cinerley ist, des Win-kels V'l'V, noch z8 Grade. Dar-um ist der ganze Winkel VsX von90 Graden. Dieses ist nun leichtauf jeden andern Winkel anzu-wenden.

Also bleibet uns noch die Schätzungder Großen in Fußen übrig. Wirhaben gesehen, daß an dem Thurmdie Hohe a d 50 Fuß hoch kann ge-schätzt werden, und daß das Haus Lvom Grund des Gartens bis an dieGiebel, der Dachfenster eben so hochist. Ferner» da die Hauser, welcherechts und links des Thurmcs stehen,auf demselben Grund, worauf derThurm und das Haus (Ü stehen, sichbefinden: so ist an dem Hause linkerHand die Hohe vom Boden bis an diedrei) obersten Fenster, und an demHause rechter Hand die Hohe vomBoden bis mitten in das Giebclfen-ster, ebenfalls 50 Fuß. Wenn manalso diese vier verschiedene Hohennimmt, und jede in 50 gleiche Theileeinthcilt, so dienen sie, jede in derEntfernung, in welcher diese Hohengenommen worden sind, zum Maaß-stab der Hohen, und auch der mitdem Horizont parallel laufenden Li-nien. So findet sich z. V. daß dernicht weiter von k sichende mit L be-zeichnete Baum eben so weit gegenden Horizont entfernt liegt, als dievoderste Eke des Hauses s neben demThurm. Deswegen muß die Hohedieses Baumes nach dem Maaßstabgemessen werden, den die Hohe diesesHauses an die Hand giebt. Näm-lich , man theilct die ,Höhe vom Bo-den bis mitten in das Giebclfcnstcrin 50 Thcile, oder Fuße. Mißt mannun die Höhe des Baumes L damit,so findet man sie von etwa zz Fuß.

Ueberhaupt also findet man dasMaaß der Höhen aller Gegenstände,die auf dem eigentlichen Boden dieserZeichnung, nehmlich auf der horizon-talen Flache des Gartens vor demHause L stehen, wenn man die Per-

U»5 pendi-