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3 (1793) [K - Q]
Entstehung
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Haaren und spitzig. Da jedem mit-telmäßigen Mahler alle Arten derPensel und die Kennzeichen ihrerGüte bekannt, so wäre es über-fiüßig, hierüber sich umständlichauszulassen *).

Im uncigcntlichcnVerstände wirdein großer Theil der Bearbeitungdurch das Wort Pensel ausgcdrükt,so wie man die Schreibart durchdas Instrument des Schreibens,den Styl oder die Feder, ausdrükt.Man nennt eine Bearbeitung, diedurch starke und fett aufgetrageneFarbenstriche geschieht, einen kühnenoder fetten Pensel u. s. f.

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(») Die Erfindung des eigentlichen Pen-sels wird dem cttheniensischcn MahlerApollodorus (ums I. z;9<5. d. W.) zuge-schrieben. Von der Führung des Pin-sels handelt das itc Kap. des Nen Bu.chcs von Lairesse großem Mahlerbuchc.Im 8ten Kap. der plemens ste Peine,xror. des de PiieS S. 62 u. f. der Ausg.von >766, welches cle l'otrelier llu Pein-rre handelt, kommt Manches, die Be-handlung des Penscls betreffend, vor.lieber die Leichtigkeit deS Penscls, eineZlbhandl. von einem franz. Wähler wirdin der Bibl. der sch. Wiffensch. Bd. g.S. 8Z> angeführt.Von den Vorthei-lcn des Pinsels; und vom Gratiösen oderAnmuthigen, vom Naifcn und Reizendentes Pinsels, handelt das ?te und i^tcKap. im itcu Th. von Körcmons NaturMid Kunst in Gcmelhldcn, S.Ssu.izo.

Pentameter.

(Poesie.)

Ein Vcrs von fünf Füßen, der ge-rade in, der Mitte seinen Einschnittnach einer langen Eylbe hat, die einWort endiget, worauf die andreHälfte wieder mit einer langen Sylbe

S. p«roj>x VIÄ. 60 xvnr. ?in.«esu.

Pen

anfangt, und sich eben so, wie dieerste endiget.

IVl mibi retcribas, j arcsmcn iglevein.

Daurend Verlangen, und ach ^ keineGeliebte dazu.

Du die meine Vcgicrd j stark und un«sterblich verlangt.

Er zerfallt also beständig in zweyhalbe Verse, jeder von dritthalbFüßen.

Man braucht ihn nie anders, alsmit dem Hexameter gepaart; denndas Distichon von einein Hexameter,auf den ein Pentameter folget, machtdie elegische Vcrsart der Alten aus').Im Deutschen hat Klopstok sie zuersteingeführt. Sie muß für diejeni-gen, die den Reim nicht gerne mis-sen, weniger unangenehm seyn, alsjedes andre der alten Sylbeumaaßeohne Reim. Denn da unser Hexa-meter sehr oft mit einer kurzen Shl-be schließt, der Pentameter aber miteiner langen, so wird durch die be-standig abwechselnde Folge des weib-lichen und männlichen Schlusses,einigermaßen der Abgang des Reimsersetzt.

Verschiedene Kunstrichter sind demPentameter nicht günstig, und findenihn langweilig. Frcylich konnte manihn allein nicht brauche»; darumwechselt er mit dein Hexameter be-ständig ab, und das etwas ins Lang-weilige fallende Einerlei) kommt mitder eigentlichen Elegie, die selbst et-was sich beständig auf einem Tonherumdrehendes, aber der Empfin-dung natürliches hat, wol übcrcin.

Periode.

(Redende Künste.)

AiePeriode ist eine Rede, oderwennman will, ein für sich bestimmter undverständlicher Satz, der aus mehr

andern

') S. Elegie.