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von des Vettori Tractiit, De jeprcrnOormienribus, kk. 1741 soll sich eineAnmeisimg, wie GlaSpaffe» zu iiiacheasind, liebst einem Verzeichnisse von Künst-lern darin finden. — Oes Ferres gro»vecs k-^kicez, er cle js moniere »jeIe5 tsire; Oblervvrionz lur Icz »iiver»jes msnierez ste rirer »le5 empreinrez.... IN dem l'roire üev pierres Ar.p-r l^. Z. Xlseiecrc, pz,-. 1750. fol.Bd. >. S. ---9 u. f.— Hr. Raspe, in denSlnineikunilen über Hrn. Klotzens Schriftvom Nutzen und Gebrauch der geschnitte-nen Steine, Cassel 176z. L- hatdie Ma-nier, wie er sich Abdrücke gemacht, an-gezeigt. — Llc Kunst . . . Abdrücke,und Abgüsse von Gg?»", von GlaS undrottzem Schwefel zu machen, im Orestrio,von den drey Künsten der Zeichnung, Wien,774. 8. TI)- -. dl. CXXI-CXÄIl.S. 4Z8 u. f. — Int deutschen Mer-kur (Mstrz 1776) findet sich eine Nach-richt von der Kunst, Glaspaßen zu ver-fertigen.
Wegen der., von der. Glasinachcrkunsthandelnden Werke s den Ärtik. Glas-malere)'; und übrigens den Art. Ge-schnittene Steine.
Pa st e l.
(Mahlcrey.)
^An Paffel mahlen (eigentlich sollteman sagen, nur Palrelfarbe mah-len) heißt, mit trokenen, in kleineStabe (Pastels) geformten krelden-artigen Farben mahlen. Diese Artzu mahlen halt das Mittel zwischendem bloßen Zeichnen, und dem eigent-lichen Mahlen mit demPensel. DiePastelfarben werden eben so, wie dieReiskohle geführt; aber wo man ge-brochene Farben nothig har, werdendie Striche verschiedener Farben mitdem Finger in einander gerieben.In dem fertigen Gcmahldc ist nichtmehr zu sehen, daß die Farben blosdurch Striche aufgetragen wordenUcderhaupc scheinen sie nur wieStaub auf dem Grunds der mei-
stcnthcils Papier ist, zu liegen. In-dessen giebt es Pastelgemahlde, dieohne den Glanz der Geniahloe >nOelfarben und ohne die Feinheit derMiniaturgemahlde, eben so schonals diese find. Weil aber die Farbennur als Staub aufgestrichen sind,so müssen die Gemahloe hinter Glasgesetzt werden, weil sie sich sonstauswischen, und auch um zu ver-hindern, daß die Farben nicht nachund nach abfallen.
Ich habe nirgend gefunden, werder erste Urheber dieser Art zu mah-len ist. Der berühmte ^.a Tourhat darin den größte» Ruhm erlan-get, und von dem bekannten ghiau-rard, sonst auch le ^eincre j'uro ge-nannt, habe ich sehr schöne Portrait-gesehen. )ba Tour, und noch ein an-drer Mahlcr Kmurior, haben dieseArt dadurch verbessert, daß sie dasGchcimniß erfunden, die Pastclfar-bcn auf dem Gemahlde so halten znmachen, daß sie sich nicht auswischen.Ihre Art zn verfahren ist, soviel ichweiß, nicht bekannt.
Bcy der Churfürstlichen Galleriein Dresden ist ein besonderes Cabinetvon lauter Pastelgemahlde,,, davonder größte Tycil von der berühmtenXosalda sind. In dieser Samm-lung befindet sich auch das Portraitdes berühmtenAnt.Raph.Mengs inseiner Jugend von ihm selbst gemahlt,und hebt sich sehr merklich über alledort befindliche Eküke heraus. Manglaubt cmen Kopf vom großen Ra-phael zu scheu, indem man es insAuge bekommt. '
Die Pastelle oder Farben, derenman sich in dicscrÄrt bedienet, wer-den auf folgende Wesse gemacht:Man reibet die Farben troken ab,macht sie hernach inir Houigwasser,worin sehr wenig Gummi ausgelöstist, an. Die Farben werden ,mtBlepwciß, oder auch init Kreide,oder HalkgypS versetzt, wodurch mandie verschiedenen hellen Tinren er-
Tt s langet.