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u Bl. Sind nichts als Verzierungenz» Pavillons.) — I> D- Se kNonca-legre ( Untere, zur Auft. der sechs Säu-lenordnungen, Füll. 1778.«. m!t2 7Kpf.)— Ri'barc So Cbamoux (Oe l'orllre
Lranzoiz rrouve llons lo nscure, par.178;. ft) — ^e„. Einelyn pro-pofirion kor a nov vicicr in Hrcbi-rcbkure, vvicb rulcs kor llrscving rbejcversl porrs, Uonll. 17LI, tot.)ttebrigens ist eS bekannt, daß ausser den,in den vorher angeführten Werken, ge-machten Vcrsucssen, neue Ordnungen zuerfinden, dergleichen Versuche mehreregemacht worden sind. In Frankreichschlug bereits Phil, de Lormcs eine der-gleichen neue Ordnung vor, worin dieSäulen Bäume darstellten, deren Aestesich unterwärts beugten, Und so das Ge-bälke bildeten. LNdwig der igte setzte einePrämie auf eine solche Erfindung. Selbstin Italien hat Piranesi die Malthcscr-Kirche zu Rom nach einer neuen Ord-nung gebaut, deren Capital spnibolisch ist,und deren Säulen andre Verhältnisse ha-ben. In England hat, ausser dem vor-her benannten H. Emclvn, auch P. de laRoche (S. Art. Baukunst, S. zzz)eine dergleichen vorgeschlagen. Und inDeutschland wollte k. StUrm, bekann-ter Maßen, eine so genannte deutsche Ord-nung erfunden haben. Auch Wagnertrug eine dergleichen, in s. Probe dersechsten Säulenordnung, Lechz, t.7-8. vor.Vielleicht aber hatte jener ItalienischeArchitcct nicht Unrecht, welcher keinWerk, das davon handelte, nur lesenwollte. S. übrigens Huths Magaz. derbürgcrl. Baukunst, Bd. >. S. 78.
Orgelpunkt.
(Musik.)
An vielstimmigenKirchcnstükcn kom-men bey Schlüssen oft solche Stellen,da bey liegendem Basse die obcrnStimmen einige Takre lang einen inHarmonie mannichfaltigcn Gesangfortfuhren: eine solche Stelle wird
ein Grgelpunkt gcnennk, weil dieOrgel, welche dabey im Basse blosden Ton aushalt, einigcrmaaßen ei-nen Ruhepunkt hat, da die andernStimmen fortfahren. Er kommtentweder auf dctTonica odcraufdcrDominante vor, und ist als eineVerzögerung des Schlusses anzu-sehen.
Da der Baß dabey liegen bleibt,so kann es nicht anders seyn, als daßdie oben, Stimmen den Gesang mei.stentheils durch Dissonanzen hindurchführen. Um sich eine richtige Vor-stellung vom Orgclpunkt zu machen,darf Man sich nur vorstellen, daßman von dem Accord auf der Domi-nante durch Vorhalte in den Drey.klang der Tonica übergehen wolle.Wenn man mm die verschiedenenVorhäitc nicht unmittelbar in die To-ne des Dreyklangcs der Tonica auf-lost, sondern durch mancherlei) Um-wege, oder durch eine Reihe wolzu-sammenhangender Accorde langsamzu der Auslosung übergeht, so entste-het der Orgclpunkt.
Es erfodcrt aber eine gute Kenntmßder Harmonie, damit diese Folge vonAccorden, deren keiner eigentlich zumliegenden Vaßton gehört, dennochwol zusammenhange und nichtswidriges hören lasse. Die Haupt-sache dabey kommt darauf an, daßdie Accoi dc, wenn man den liegendenBaß wegnähme, mit einem richtigen,und in der Fortschreitung auf denletzten Ton führenden Basse könnenversehen werden. Dieses wird durchfolgendes Veyspiel erläutert werden: