Druckschrift 
3 (1793) [K - Q]
Entstehung
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609
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im I. 1678 gedruckt, und eine Parodie

der Oper Psyche des Shadw.ll, uon EH.Düffel geschrieben. Sie ist aber höchstelend, ohne Witz und Laune. EH. O'Ur.fc^(ch i7-z) machte mit den Oucens »5Lrenrtorst und glücklicher mit denXVon.ckers in riie Sun im 1. 1706 einen neuenVersuch; aber dieser und einige folgendemachten kein sonderliches Glück. Endlicherschien im1. 17:7 die bekannte LeßZzr's»per, von I. Gay (ft ?Z2. in einerdeutschen Nachahmung, unter dem Titel,die Schleichhändler, in den verm. Wer-ken, Hamb. 1775. 8. S. izz. aber ohnedie Laune des Originales) und der allge.meine Bcyfall, welchen sie erhielt, brach-te eine Menge Nachahmungen hervor,von welchen Gakr. Dvingselssfi?-??)Alk. Scrrle (f >7-4) ^cinu. Eavey<>7ZS) George Rillo (f 17 z?) EH.Eoffey (f 174;. dessen vevil co payund öäerr/ Lvlzler wir auch im Deut-schen kennen.) Mos. Mcnoez? (>749)<Heinr. Fieloing (f >7;;) die bessernschrieben. In neuern Zeiten haben de-ren Jos Rees Stevens MistGHerioan Rick?. Eumberland? Is Qickerstaf DuolcyHeinr. A»ares > Dil?Si>? I.HouzH Rick?. Rolt XV. Ren.rik Aug. Miles u. a. m. ver-fertigt. <'

Geschichte der komisck?en Vper inDeutsck?land. Wir haben ein sehr al-tes Stück, welches einer komischen Operziemlich clhnlich sieht. Es heißt, Kunstüber alle Künste, cln böses Weib gut zumache» ... in einem sehr lustigen freu-denvollen Posscnspiele vorgestellt, Rcppcrs-dorf ,2. Der Sprache nach könnte esaus der Mitte des siebzehnten Jahrhun-berts seyn; auch A. GrypHius hat de-ren (das verliebte Gespenst, und die ge-liebte Oornrvsc, Brest. l66o. g. und ins. Tcutschcn Ged. Brest. 1698. 8. S. >.PiastuS, ebend. S. 62s) geschrieben.Ehrffph. ä!.u0. Äoxberg (Die ver-schwiegene Treue, Onolzb. 1S98. 8.) 'JoH. Melck?. EonrnSi (Freund undLiebcSstrcit, Oclt. >699 .8.)> Der ver-Dritter THeil.

gnügte Traum, in der Christlichen Vesta,Nürnb. >76:. 8. Aber ob und von wemsie in Musik gesetzt, und wo und wenn sieausgeführt worden, weiß ich nicht. Aufden, Hamburgischcn Theater erschienen de-ren, ums 1. 1724, als der HamburgerJahrmarkt, u.a. m. die von Tclemanr»Reinh. Kaiser, Aelch. Hosmann u. a. m.gesetzt waren. Auch zu Prag spielte maitderen umS I. 17z,. die aus dem Jta«lieniscben übersetzt waren; und der Teu«fel ist los wurde von Schönemann, nacheiner licbcrsetzung deS H. v. Bork, bereit?im 1. 174z aber mit der englischen Musik,gegeben. Hierauf schrieb Gcllert das Ora-kel (ini I. 1748) welches F. G. Fleischeraber erst im I. 177?. in Musik brachte.Aber mehr noch wurden Operetten aufden, Theater durch musikalische Zwischen-spiele, Heren unter andern Mylius für dieNcubcrinn schrieb (z. B. den Kuß, imI. 1748) und durch die Jntermczzo'S,welche Hr. Koch im Jahre 1751 zu gebenanficng, in Mode gebracht. Dieses ver«onlaßtc nähmlich vielleicht den Hrn. Wclßeden v-,'il ro pay, welches in, I 175»mit ausserordentlichem Beyfall zu Leipziggespielt wurde, zu übersetzen. Der hef-tige Krieg, welcher darüber entstand, unddie lächerliche Rolle, welche Gottscheddarin spielte, sind bekannt; auch in derChronologie des deutschen Theaters, S.

u. f. erzählt. Von den bei) dieserGelegenheit gewechselten Schriften istnichts, als das drolligte Schreiben desTeufels an Gottsched (unter andern imiten Th. der Anthologie der Deutschen S.21z abgedruckt) auf unS gekommen. Erstim I. >759 erschien der zwcote Thcil, derTeufel ist los, oder der lustige Schuster,auf der Bühne; auch wurden bald nach-her verschiedene Nachahmungen desselbengeschrieben; allein, der eigentliche Ge-schmack an Operetten scheint erst seit derZeit, daß Hr. Heller Lisuart und Dario«lette von Dan. Schicbeler (im I. 1766)Lottchen am Hofe, die Liebe aus dem Landeund die übrigen Stücke von Hrn. Weiße(Koni. Opern, Leipz. ,77z. 8. z TH.)setzte, allgemein geworden zu sehn. NunQff schrieb