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Pasc. Anfossi — Salv. Perlllo — Glov.Paisiello — Jan. Astaritla — Ferd.Bertoni — Ant. Borroni — Frcs.Ciampi — Gius. Gazzaniga — Gius.Mar. Orlandini — Salv. Perillo —FrcS. Ant. Pistoccht Jac. Rull —Giust. Scarlali — Gius. Scolari —Giov. Ant. Sabclli — Caruso — Ciffo-lclli — Cimarosa — Giac. Cvcchi —Fr. Conti Felici — Fischietti —Fil. GherardeSchi — Anbr. Lucchcsi, u.a. m. — —
Grschichlc der komischen Oper inSpanien. Daß verschiedene komischeDiMtarteN der Spanier mit Gesang vcr.Hunden sind, ist bereits, Art. LomvdieS ;zs. bemerkt. Indessen sind auch ita-lienische komische Opern übersetzt in Spa-nien ausgeführt worden; und als Origi.vale dieser Art sind die Tar-uelss anzu-sehen. —
Geschichte der komischen Ppcc inFrankreich. Auf den Märkten zu St.German! spielten ursprünglich, in allerhandBuden, Seiltänzer, welche ungefähr umSJähr 1678 ein zusammenhängendes Stück,in welches Sprünge und Tänze von aller-hand Art verwebt waren, gaben. Stückedieser, und Possenspiele aller Art, in wel-che Musik und Gesang allmählig warenhinein gewebt worden, wurden auf diesenBühnen bis zu dem I. 1707 gespielt, alsin welchem allen fremden Cvmödianten derDialog verboten wurde. Nu» redete einAeteuc allein; die andern spielten stumm;allein auch dieses wurde ihnen untersagt; unddarauf (im I. 170?.! gaben sie nichts alsPantomimen, und endlich im Jahre 1710.nahmen sie, um das Spiel verständlicherzu machen, aufAnrathcn des Herren Chail-lvt und Rem», ihre Zuflucht zu gedruck-ten Kartons, auswelchen derJnnhalt ihreSstummen Spieles, und waS hierdurchVicht auszudrücken stand, mit wenig Wor-ten in Prose angezeigt war, und die sie,vom Theater herab, den Zuschauern zumLesen in den Händen vorhielten. Nochin demselben Jahre wurde diese Prosa inVaudevilles verwandelt; das Orchesterwachte die Musik dazu, und das ganze
Pariere sang. Die Stücke selbst bestandennoch immer mit aus Tänzen und ausSprüngen, und hin und wieder aus Pa-rodiccn auf das regelmäßige Schauspiel.Im I. 1712 fleug man sin, die Lieder, umden Zuschauern das Lesen derselben unddas Mitsingen bequemer zu machen, ausdem Mittelpunkt des Schauspielhauses,herab zu lassen; im I. >714 nahmen zwei)dieser Gesellschaften (cS spielten deren im-mer mehrere zu gleicher Zeit) den Nahmender komischen Oper an; und da dasStück, mit welchem sie dieses Jahr ihrTheater eröfneten, ^rle^uin Vlollomer,nebst seinem Prologen, Loire äe I- Li-Kray, und dem, zu dem Stücke gehöri-gen l'ombeau cke dstossraeisinuz, sämtlichvon lc Sagc, in dem iten Bd. de« Ich?--tre ele la Loire völlig abgedruckt sind tso zweifele ich auch nicht, daß nicht auchdie Schauspieler wieder darin redend ge-spielt haben. Im I. 1716 erhielt eineDame Baune (Bovn) ein ausschlicsscndeSPrivilegium, Schauspiele aus Tanz, Ge-sang und Musik bestehend, zu geben; al-lein diese« Schauspiel gicng bald wieder zuGrunde. JmJ. 17?, erhielten zwey ver-schiedene Gesellschaften die Erlaubnis dazu;aber sie wurde ihnen schon in eben diesemJahre wieder genommen, und die Ita-lienische Komödie bemächtigte sich des Thea-ters zu St. Germain. Im 1.1724 fiengman wieder an komische Opern zu spielen,und fuhr, Finigc kurz? Unterbrechungen ab,gerechnet, damit fort bis zum I. 1747.in welchem dieses Schauspiel bis zum I.1752 aufgehoben wurde. Nun führten dieItaliener auf ihrer Bühne zu Paris, dieberühmte 8ervz Lsärona des Pergolcsiauf, die auf die Musik und die ganzeBildung der französischen Operette einenso großen Einfluß erhielt. Diese wurdenun erst In ein ordentliche«, mit Arienvermischtes Schauspiel verwandelt. DaSerste Stück, im I. 175z waren die l'ro»queurs von Vade, gänzlich in Musik ge-setzt von Ant. d'Auvergnc. Hicrauffvlgtcder ?e!nrre amourcxx des Anscaume, inMusik gesetzt von Dunk, im Jahre 1757.Nun verschwanden die Oper» en V-uäe-
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