Druckschrift 
3 (1793) [K - Q]
Entstehung
Seite
601
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Op e

Ope 6oi

setzte sich die Italienische Opermit demStück Almaheide, völlig in den Besitz desEnglischen Theaters; nun kam Händelnach England, welcher deren überhauptZ9 gesetzt hat, wovon ei» Theil von Roliiversaßt war, und wovon die letzte, Ime-nec> und Ueiäsmis v. I. >740 ist. In-dessen machte man auch, von Zeit zu Zeitwieder Versuche, wieder englische Opernaufzuführen. Im 1.17c- wurde, unterandern, Calypso und Telemach von I.Hughes (h >7>?) in Musik gesetzt von Gal-liard; im I. >717 Pan und Syrinx vonL. Theobald, die Musik von ebendemselben;und um diese Zeit Thomyrls von P. Mot-teux gegeben; allein erst im I. 17z:. er-hielt das englische Stück, AciS und Ga-lathc, von Gay, ein Mittelding von Operund Oratoriuni, in Musik gesetzt von un<serm Händel, wieder einigen BcysaU.Auch die Tcraminta von Carcy, init derMusiki von I. C. SmilhS wurde in diesemJahre gespielt, so wie um diese Zeit auchdie Scmele des Congrcve, in Musik gesetztvon Händeln. Aber dennoch hat man nach-her noch Opern, wie z. B. den ArtaxerxeS,in Musik gesetzt von Th. Arne, zum Thei!in englischer, zum Theil in italienischerSprache, aufgeführt. Geschrieben habenübrigens seit dieser Zeit Opern in engli-scher Sprache: Dr. Oalton (brachte umsI. >7ZS Miltons dävlczue sc I^ucilocvOsllie, unter dem Titel, Oomur, mehrin Opernform und, von Arne in Musik ge-setzt, auf das Theater.) I. Lockmann(idossiinäs, d.. >740. 8.) JohnHill (Orpheus, 1740.) Dav. Mallet(Alfred, eine Maske, im I. 174S. Vri-tannia, eine Maske, im I. 17;;.) u. a.m.> Nachrichten von der Oper InEngland geben: kl-suclie ä'un Oscsl.Iriil. er crir. äcz dperss suZllli» eccicssurres pieces snZI. czui our äu rzpporcö I'opers, der aber nur bis zum 1.1700geht, im izrcn Bde. der kibl. Lrirsun.S .7; und 24;, deutsch im 4ten Bd. S.17 der Marpura. Beytr. > Verschie-dene Aufs, des Zuschauers, als N. ;. >z.iL. lieber die jetzige Beschaffenheit desOpernthrattrs. in London (im 1.1750)

Im krit. Musikus an der Spree, S. Z59. Srsre c>5 vpers'z in LoZIsnck,l.c>nri. I7;y. g. Verzcichniß der inEngland, vom 1.1700.1762 ausgeführ-ten Opern und andrer Singstücke . . .in Hillers wöchentl. Nachr. v. 1.1767.S. >>y. izi. u. m. S. übrigensdie, bev dem Art. Drama, S. 72 -u.f.angeführten, von der Geschichte desselbenin England überhaupt, handelnden Schrif-ten. --

Geschichte der Gper in DcutscklanS.Die ersten Singersspiel, wie der Verf.sie nennt, schrieb unter uns, Jacob Ay-ncr, in den Jahren 1570-1589. gedrucktNürnb. >6..'. k- und diese sind durchgc-hcndS nach einer Melodie gesungen wor-den. Im I. 1627 übersetzte Wart. Opitzseine Daphnc aus dem Italienischen, wel-che Heine. Schütz in Musik setzte, unddie bey einem Fürstlichen Bcylager inDresden aufgeführt wurde. Ob seineJudith auch in Musik gesetzt, und ausge-führt worden, weiß ich nicht. Verschie-dene setner Nachfolger, als Andr. Gcy-phius, Joh. Chrstn. Halmann, und später,Hinsch, Drcssand, B. Feind, König(Samml. Thcatral. Gedichte, DrcSd.171z. L-) und vorzüglich Heine. PostclundF. G. Hunold schrieben deren, besondersdie Heyden letztern, in Menge für dasTheater in Hamburg, auf welchem im J.1678 die erste, von Bremer gesetzt, er-schien. Daß die Werke der erster» aneinigen unserer deutschen Höfe aufgeführtworden seyn mögen, ist wahrscheinlich.In Hamburg erhielt sich die deutsche Operbis zum I. 17Z7. auch wurden deren zuLeipzig und Braunschweig gespielt; sehrsfte waren die Arien darin italienisch, unddie Rccitativc deutsch; und in Musik ge-setzt waren diese Opern, von Bremer,Frank, Strunk, Theil, Förtsch, Conrad!,Kayscr, Stcffani, Matthcson, Schurr-mann, Tclemann, Graupncr, u. a. m.»Im I. >741 verschwanden sie gänzlich vonunserer Bühne; in diesem Jahre wurdein Danzig die letzte gegeben. Unsere Kunst-lichter , anstatt auf die Verbesserung der-selben zu denkeis, dcelamirtcn, unterPp 5 Ansüh,