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3 (1793) [K - Q]
Entstehung
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588
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Singspiele, in, itenBd. S. 169 der,

Abhandl. der Bayerischen Acadcmle,

Manchen i?8>. 8-) Auch gehören

noch hicder: C. tzö.Xosslgs Anmcrkun-gen über die Geschichte und Regeln desmusikal. Drama, bey s. Versuch ii> Mu-sical. Drameu, Bayr. 177?. g. EniAufsatz über das Melodrama, in hem itenSt. vom aten Quartal des zweytcnJahr,ganges der dramatischen Blätter des P.Sclircibcr. I. A. EberharSsAbhandlung über das Melodrama, in s,Neuen Vermischten Schriften, Halle 1788.8- S. 1 u. f. lieber das Melodrama,in der Neuen Vibl. der sch, Wissensch.Bd. Z7. S. >77- und Bd. zs. S. >7>.

Eine (sehr unbedeutende) Abhandlung vomMelodrama. Key T. Putzers Tamiea,Tub. 1791. 8. Eine Abhandl. über daSdramatisch lyrische Gedicht be» Für. Zvani-bacl) Thcseus auf Kreta, Leipz. 1791. 8, Auch haben wir eine Geschichteder Oper von H. Ebcling, in dem Hamiö-,verschon Magazine.» Uebrigcns fin-den sich in mehreren von den, bey demArt. Drama angeführten, so wohl theo-retischen, als historischen Werken, piehcrgehörige Nachrichten.

Was die Geschichte der Oper betritt!so wissen zwar alle, daß sie in Italic» ent-standen ist, und daß sie, ursprünglich,nicht die Gestalt, welche sie jetzt hat, hatteund haben konnte. Indessen ist der Zeit-punkt ihrer Entstehung noch immer nichtganz ausgemacht. AlbcrtinuS MussatuSnsthmlich, welchen Muratori ungefähr inhaS Jahr raS-z setzt, erzählt, in den pro-lex des 9tcn Buches seines Werkes, steQeliis lraleir, (im loten Bd. der Lcri-pmr. Irslir. de» Muratori) Kolere . , .»mplliiim» reZum, stucumque Zella,quo 5e vulZi incelllZenriix contersnr,pestum, t^llsbarumque mcnluris v».riis linZuiz in vulzores rrsstuci leornvneo, er in 1'fiearris er Pulpitis

Ei» anderer, vielleicht eben so alter Chro-nikschrelbec von Moyland, sagt, von demdorrigen Theater; 8uper quo kstiilrio.u«!> caurahgnc, sicuc inostu cancaucur

sts Kolansto er Oliverio. ?!n!ro czi,.ru kutvni, er ^limi in LirUario pul.sadanc^ er stecencj motu corporis isciecumvolvel>anc. In, cbcnd. Mura-tori Knriq, Iral. >äest. -z>ev, Bd. 1. N.-9.) lind hieraus haben nun' mehrereItaliener erweisen wollen, daß schonin diesem Zeirpuncle, musikalische Dra»nicn gegeben. Aber Maffei, der sich inseiner, seinem kipdeacro lrolisko, Vor.17 rj. z. z Bd. vorgesetzten Einleitungüber die Geschichte des Italienischen Thea-ters, auf die erste Stelle bezieht, und dieAusschreiben desselben scheinen nicht crwo-geu zu haben, daß darin gar nicht dlcRede von dramariseliov Behandlungoder Vorstellung der Thaten der Königeund Fürsten ist; sondern daß diese unge-fähr so abgesungen worden scyn können,wie -M unsre heutigen Bänkelsänger al-lerhand Heldenthaten absingen; auch wirbdieses, durch genaue Erwägung der zwry-ten Stelle bestätigt. So viel ist indes-sen sehr wahrscheinlich, daß die erstcrön ita-lienischen, und überhaupt europäischen Dra-men, die ueeschirdenen Neitersen, mitGesang, oder unter Gesang, dargestelltworden sind, ohne daß ich übrigens im ge-ringsten sagen wollte, daß sie eigentlichauf irgend eine Art gänzlich in Musik wä-ren gesetzt gewesen. Verschiedene Stel-le» auS diesen Dramen selbst, welche Pla-nelli in s. Vr»cr»ro stell'Oper? in Vlu»sie», S. s. A. ». angeführt hat- beweisenes. Las erste, zänzlicb in Musik ge-setzte» oder singend ausgeführte Stückscheint in das Jahr iggo zu fallen. Joh.Snlpizius sagt nähmlich IN der Zucig-nungsschcist seiner Noten zum VitruviuSan den Cardinal Riari: l'u enim pri-mus OrsZoestise, quam nos juvencu-rem exgironsti Zraris er »Zere er cn«-p-zre primi koc gevo stocuimus ( n»mejusmosti TVttionem jsm muiris tsecu-lis li»m» non vistersr) in mestio toropulpicum »st quinque pestum »lriru-stinem ereökum pulesierrime exornslli.Nun hat zwar CreSeimbcni (Isiori» stell»volZze ?oel>», Vd. 1. S. »ZS. Ven.»7zi. 4.) das Lanrsre in dieser Stelle

durch