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In dem ersten sollte der Baßton L mitder Rone und im andern v mit derwesentlichen Septime und None scyn;man hat aber von Heyden die ersteVerwechslung genommen, wodurchdie None zur Septime, und im an-dern Fall auch die wesentliche Septi-me zur Quinte worden. Die in die-sen Fallen vorkommende Septime istim Grund eine None, und muß auchso behandelt werden. Sie loset sichin der That abwärts in die Octavedes wahren Grundtones, folglich inder Sexte des an seiner Stelle ge-nommenen Vaßtones auf.
Noten.
(Musik.)
Sind willkührliche Zeichen, wo-durch die ein Tonstük ausmachendeReihe der Töne, nach eines jedenHöhe und Tiefe sowol, als nach sei-ner Dauer angedeutet wird. Siesind für den Gesang, was die Buch-staben für die Rede. Ehe für diesebeydcn Sprachen die Zeichen erfun-den worden, konnte weder der Ge-sang noch Rede geschrieben werden,und man mußte sie durch wiederhol-tes Hören dem Gedachtnisse einprä-gen, um sie zu wiederholen. DurchErfindung der Noten wird der Ge-sang mit eben der Leichtigkeit aufge-schrieben, und andern initgetheilct,als die Rede durch Schrift.
Nach einer sehr gewöhnlichen Na-mensverwechslung versteht man garoft durch das Wort Note den Tonselbst, den sie anzeiget; eine durch-gehende Note, will sagen, ein durch-
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gehender Ton; jede Note richtig an-geben, heißt, jeden Ton richtig vor-bringen.
Die Griechen, und nach ihnen dieRömer, bezeichneten die Töne durchBuchstaben des Alphabets, die sie,weil bei) ihrer Musik immer ein Textzum Grund lag, über die Sylben desTextes setzten. Diese Noten zeigtennur die Höhe der Töne; ihre Dauerwurde durch die Länge und Kürze derSylben, über welchen sie geschriebenwaren, bestimmt. Wer etwas um-ständlich zu wissen verlanget, wie dieAlten alles, was zum Gesänge ge-hört, durch solche Buchstaben ange-zeiget haben, der findet, wenn er nichtan die Quellen selbst gehen w ill, einehinlängliche Erläuterung in Rons-seaus Wörterbuche *). Wir wollennur eine einzige kleine Probe hiehersetzen.
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Mehrere Arten die Noten auf oder ne-ben die Sylben zu schreiben.^ findetman bcym Pater Martini «*).
Erst in dem eilsten Jahrhundertder christlichen Zeitrechnung wurdeder Grund zu den itzt gewöhnlichenNoten gelegt, da der Benediktiner«mönch Guioo aus Arezzo, anstattder Buchstaben, auf verschiedime pa-rallel in die.'Qucer gezogene Linienbloße Punkte setzte; jeder Punkt deu-tele einen Ton an, und die Höhe derLinie, worauf er stund, zeigte dieHöhe des Tones im System an. Abernoch war kein Unterschied der Punk-te, um die Dauer oder Geltung derNote anzuzeigen. Insgemein schrei-bet man einem parisischen Doktorund Chorherrn Johann von Muri»die Verbesserung der Aretinischen No-ten zu, wodurch sie hernach allmäh-lig ihre gegenwärtige Einrichtung
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