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3 (1793) [K - Q]
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arten 'eingeführt haben. Darumübertreffen wir auch gegenwärtig indiesem besondern Fache der Dicht-kunst alle neuern Nationen, und esist zu wünschen, daß bald fähigeKopfe ahnliche Neuerungen mit ebendem glüklichen Ausgang in andernDichtungsarten versuchen.

lieber das Besondre und die Neuheit,"hat F. k. von Hvpfgarten, beipz. 177-. 8.eine eigene, aber nicht viel sagende Ab-handlung drucken lassen. Nil hergehören bieichcr der ;tc Abschn. S. 106.im iten Th.von Breitingcrs Oichtkunss.Das 6teKap. aus Home's lllemen» vkeriricizm , Bd. 1. S.-55. gte Allsg.^Der ite Abschn. des iten Thrills vonGerards Versuch über den Geschmack,S- 4. der deutschen Uebers. DevXIteAbschn. S. 15;. aus I. Riedels Theoriedcr sch.Künlle und Wissensch. Die i?tcder Peicnlevschen Vorlesungen, S. >5>.d. Uebers. Oer ztc Abschn, S. 555.in I. C. Königs Philvs. der schönen Kün,lke. Oer-re Abschnitt des-ten Hauptff.Von Gssngs Acsshetik, S. -67. l?ceo ezuoU re! nnvirzz in »niiniz koini-irum cssieir, drcyAbhandl. von Aug.Frd.Voeck, Bub. 1781-178;. 4. und ein8upplem. dazu, cbend. >7 86. 4, -- ----Von der Neuheit und dem Unerwartetenin der Gartenkunst, handelt Hr. Hirsch-seid in seiner Theorie derselben, Bd. ».E. >77- --

Niederschlag.

(Musik.)

^ie erste Zeit, oder der. Anfang je-des Takts. Der Name kommt da-her, daß die Neuern beym Taktschla-gen den Anfang jedes Takts mit Nie-derschlagen der Hand, oder des Fus-fes bezeichnen. Die Alten thatendasselbe mit Aufheben des Fußes,daher bey ihnen der Anfang des Tak-tes ^rlis (der Aufschlag) gcnenntwurde. Der Ausdruk, ein SM

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fange mit dem Niederschlag an,bedeutet also, daß der erste Takt desStüks vollständig fty, und daß dasStük gleich den ersten Ton mit Nach-druk hören lasse *).

Weil die mit dem Niederschlag ein-tretenden Töne nachdrüklich, odermit Acccnten angegeben werden, sosind auch die auf diese Zeit fallendenDissonanzen von stärkerer Würkung,als die, welche im Aufschlag gehörtwerden. In diesem Falle befindensich auch die Vorhalte **), mit denenzum Ausdruk das meiste auszurichtenist, weil sie allezeit auf den Nieder-schlag fallen, da die wesentliche Sep,time sowol im Aufschlag, als imNiederschlag vorkommt.

Niedrig.

(Schöne Künste.) >.

Äöenn man dieses Wort bei) Gegen-ständen des Geschmaks braucht, soverstehet man darunter etwas, dasin der Denkungsart und in den Sit-ten, und überhaupt in dem Geschmakdes Pöbels ist, nicht in sofern, es ein-fach und ohne Kunst ist, sondern insofern es Menschen von feinerer Le-bensart beleidiget. Der Geschmakund die inncrn Sinne gelangen, sowie die äußern, nur durch Uebung undUcberlegung zu der Fertigkeit in jederSache auch durch kleinere, Unge-übten unmerkliche Dinge gerührt zuwerden. Wer diese Fertigkeit nichterlanget hat, stehet und empfindetnur das Gröbste, was auch dem Un-achtsamsten in die Augen fallt; dar-um können Sachen, die im Ganzen,oder überhaupt betrachtet, das sind,was sie in ihrer Art seyn sollen, ih-nen gefallen, wenn gleich in klcinernund feineren Thcilen viel Unrichtiges,Unschiklichcs oderVerkchrtes darin ist.Der Pöbel staunt über Pracht, wo

er

») S. Takt.

*») S. Vorhalt.