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3 (1793) [K - Q]
Entstehung
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439
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chen. Händel bat, nicht-seine be-wundrnngswürdige Kunst, sondernblos die Ausbreitung seines Rnh-nies, dem Zufall zu danken, daßer durch seinen Aufenhalt in Eng-land den Nationalst»!; dieser son-derbaren Nation, intcresstrt hat:haue er alles gcrhan, was er würk-lich gethan hat, so würde seinerkaum erwähnet werden, wenn blosseine Werke, ohne seine Person nachjenem Lande gekommen wären.Graun, der an Lieblichkeit des Ge-sanges alle übertrifft, und an Rich-tigkeit und Reichthum der Harmo-nie, auch genauer Beobachtung allerRegeln, kaum irgend einem andernnachsteht, ist außer Deutschland fastgar nicht bekannt.

Ucber die Theorie der Kunst istbis ltzt, wenn man das, was dieRichtigkeit und Reinigkcit der Har-monie, lind die Regeln der Modu-lation betrifft, ausnimmt, wenigbeträchtliches geschrieben worden.Selbst das, was die Harmonie be-trifft, ist nicht aus zuvcrlaßigenGrundsätzen hergeleitet worden. Daswichtigste Werk über die Theoriewird ohne Zweifel das scyn, wasder Berlinische Tonsetzer Hr. Riru-berzer unternommen hat, wenn erstder zwcyte Theil desselben wird andas Licht getreten seyn *). Schonim ersten Thcilc ist die Keuntniß derHarmonie aus dem unbegreiflichenChaos, worin sie, nicht in denTonstüken großer Meister, sondernin den theoretischen Schriften dar-über, gelegen hat, in ein HellesLicht gefetzt worden. In diesemganzen Werke bin ich überall denharmonischen Regeln dieses Mannes,so weit ich sie einzusehen im Standewar, gcfolget. Undchicr wird auchder bequemste Ort seyn, überhaupt

Oer erste Theil ist unter dem Titel:

..Die Kunst des reinen Satzes in her

Musik," herausgekommen.

das Bekenntniß abzulegen, daß das,was ich über diese Kunst hier und dabemerkt habe, aus dem Unterrichtgeflossen ist, den mir dieser in seinerKunst höchst erfahrne und scharfsinni-ge Mann, mit ausnehmendem Eifercrthcilt hat.

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Schriften der Alten über die Musik,und zwar von Griechen: Aristoxe-NNS (z6zo. ?o<A6-coi/ 5 cle»

Monroe, dorm. lib. Iii. Mit den bksrm.des Ptolrimlus, und dem Aristotclisa cnFragmente, so objecto susiruz, lat.von Ant. GogavinuS, Von. 1562. 4.Mit dem bksnvzl, Iszemon. des NicosmacbuS, Und den IncrociaU. bsein. dcSAlypiuS, gr. von Joh. Mcursius, Lugs.Kar, 1616. 4. und im itcn Bd. dereVnrigusc bstus. ^uÄor. legrem, gr.und iat. von Marc. Meibom, ^mlkel.165-. 4. 2 Bd. Erlckuterungsfchriften:ll Usrririo, ovvceo so' Ucrrscorsi /^r»monici se ^eigosteno, ss Uro. kocrri-ßsri. Lav. Itol. Kol. 159z, 4.)tiöukliocs (Z697. I) o-/>zro-

zuerst lat. dur.d G. Valla, unterdem Titel von Lleomsse Isarm. Inrro»suUori . . . Ven. 1447.5. UntcrdemNahmen des EuklidcS, gr. und lat, durchJoh. Pcna, l.uror. 1557. 4, VonCvnr. Lachpodius, uiit den übrigen Schrif-ten des Enklidcs, gr. und lat. /^rgonr.1571. 8- Von M. Meibom gr. und lat.bey der vorhin angeführten Ausgabe imitcn Bd. ^mssol. 1652.4 VonDav.Grcgo», Qx5. i/--z. 5. Auch lat. indem 5ten Bd. N. 8. von Pct. HerigoniusLues msrkem, Kar. >644. 8- 6 Band.Fcanzöf. durch P. Forcadcl, Par. 157-. 8»Englisch, in den Porrees . . . ugoi»kubjeöks o5 Licrersr. . . . b/ Lb. Da»vier, L. 1787. 8. - Bde. 1790. 8-2 Bde.2) k^«vovog, bcv den Aus-

gaben dcS vorher gehenden Werkes; engl,lwn Davies, a. a. O. AIS Erlstutcr. ge-hört hirher dcS Bcnini Uaclisos ex>>!i.csrus bey dessen ^pise. UNIV. kbilos.msrbcm. Kon, >642 und 1645,5,)»»-

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