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3 (1793) [K - Q]
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mahlde vorzeigen kann, die denen,die gegenwärtig in Rom verfertigetWersen, nur cinigermaaßen zu ver-gleichen wären, so beweiset jene Pa-ste schon hinlänglich, wie hoch dieKnust in diesem Stük bcy den Altengestiegen sei). Sonst sind die meistenantiken mosaischen Arbeiten ans vicr-ekigtcn Srüken noch etwas nachlaßigzusammengesetzt, so daß merklicheZuzm zu sehen sind. Gegenwärtigist diese Kunst in Rom zu einer bc°wundrungswurdigen Hohe gestiegen.Die rühmliche Begierde, die in derPercrskirchc befindlichen erhabenenWerke des Pinsels eines Raphaelsund andrer großen Meister vor demUntergang, der unvermeidlich schien,zu retten, hat das Genie ermuntert,diese Mahlcrey zu vervollkommnen.Es ist ihm auch so gelungen, daß ge-genwärtig eine große Anzahl fürtreff-lichcr alter Blatter auf das Voll-kommenste nach dcnOriginalgcmahl-dcn mosaisch copirt in der Peterskir-chc stehen, und nun solange, als die-ses bcwundrungswürdige Gebäudeselbst stehen wird, immer so frischund so neu, wie sie aus den Hän-den der Künstler gekommen, bleibenwerden.

Es scheinet, daß etwas von demMechanischen der Kunst sich noch ausdem Alterchum bis auf die MittlernZeilen fortgepflanzt habe. GegenEnde des drcyzehnren Jahrhundertssoll Andreas Taft die mosaische Arbeitwieder in Schwung gebracht haben.Er selbst hat sie von einem Griechen,Namens Apollonias, gelernt, wel-cher in der Marcuskirchc zu Venedigarbeitete. Aber alles, was man vonjener Zeit an bis auf die ersten Jahredes gegenwärtigen Jahrhunderts indieser Art gemacht bat, kommt ge-gen die neuem Arbeiten der romischenMosaikschule in keine'Betrachtung.Manhatitzt nichtnurgaralleHaupt-farben, sondern auch alle möglicheMitcelfarbcn in Glase, und dic Glas-

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stük'chen, woraus man die Gemähldezusammensetzet, werden so fein ge-macht und so gut an einander gefu-get, daß das Gemahlde, nachdem dieganze Tafel abgeschliffen und polierworoen, in Harmonie und Haltungein würklichesWerk einesgucenPin-sels zu scyn scheinet.

„Die Verbesserung und Vollkom-menheit dieser unvergleichlichenKunst,hat man dem Eavalicr Perer Paulvon Tvijrophoris, emem Sohn desFabius in Rom, zu verdanken, wel-cher gegen den Anfang dieses itztlau-fcnden Jahrhunderts eine mosaischeSchule angelegt, und viele großeSchüler gezogen hat. Darunter sindDrughio, Conti, Conei, FactorsGoffone, Gttaviano und andere,die vornehmsten, weiche — die Kunstbis heute fortgepflanzt haben. Umdas Jahr i?zo hatten sie noch keinHochrothes mosaisches Glas, bis ebendamals Alexis Mathioli so glüklichwar, das Geheimniß dieser geschmol-zenen Compositlon zu erfinden

Aber der erstaunliche Auswand, dmdiese Kunst crsodert, wird ihrer Aus-breitung immer sehr enge Schran-ken setzen. Vis itzt wird sie, so vielmir bekannt ist, nur in Rom, mei-stentheils auf öffentliche Unkosten, inihrer Vollkommenheit getrieben, wodie Hauptwerksielle auf der Peters-kirche selbst angelegt ist.

Von der Musivmahlerey handeln theo-retisch und historisch: Vecer!i lxwmi-inenrs, in guibus «c-sths

o/ier-i, täciseuin protünsrumgue sc-clium tkrudiurs, äitlereacionibus iccmi-busgue oblerv. vper. oc ilucl. ^02.Lmmgin! . . . Uum. 1690 . 1699. k.2 Bd. mit Kos. — He ixiutlvir, ^nc.lob. /klex. buelerri; Uom. 1752. 4-mit Kupf. — Ein französischer Äuzugau6 beyden Werken erschien, unter dem

Titel:

S. Körenion an dem angezogenen Orte.