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3 (1793) [K - Q]
Entstehung
Seite
366
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wäre weder für die Kenntniß desMenschen, noch für den Gebrauchdes Lebens lehrreich. Darum sagtAristoteles, der Dichter habe mehrdarauf zusehen, ob die Sachen wahr-scheinlich, als ob sie wahr seyen.

Aus diesem Grunde tonnen wirauch mancherley Ursachen der Ver-wiklung und der Auflosung, die wirin alten Comsdien finden, dergleichendie mancherley Vorfalle sind, die inder ehemals gewöhnlichen Wegsetzungneugcbohrner Kinder, oder in derSclavercy ihren Grund harten, nichtbrauchen, weil sie itzt bloße Maschi-nen waren, da sie in Athen oder Romnatürlich gewesen.^

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Uebcr den Unterschied zwischen den Ma-schinen des Homer, und anderer epischenLichter finden sich in dem itc» der kriti-schen Wtllder, S. >q8 u. f. vortrefiiche Be-merkungen. — Von den Maschinen imepischen Gedichte handelt das 5te Buchl>VN des Vvssu 1>i>ice Uu pocine epi-«zue in 6 Kap. als Ucz cliv. elpöces Ueciivinicez; äc5 inoeurs cics Oieux;rte la maniäre ci'zgir cleo llieux Z gusuäil kann uter eis msebineü; cvmmonril t'auc emplo/er los maclline« und ills preleiice Uez Liieux «iezkonvre leatteros. — Einzele, hierher gehörige Be-merkungen finden sich in dem -;len Ab-schnitt des iten Bandes von des LuboSRcficx. crir. tue la pveiie er tue Iii pciu-rure, S. 005. Ocesd. Ausg. — Von demWunderbaren in der Epopee, daß es dasWesen derselben ist, wie man es gebrau-chen und anwenden soll, davon handeltBattcux in dem 7 - loten Kap. des -tcnTh. s. Einleitung S.gz u.f. ^reAusg.—Von dem Wunderbaren in der Lichtungüberhaupt Marnivntcl in dem loten Kap.seiner l^ecigu-. — Wider die Maschi-ne» in der Epopee erklärt sich Home, inden Llemonri ok Lrir. 1. S, loa II. f.L.S.Z85U. f. 4tcAuSg. — UndHr.Rir,del, in seiner Theorie der schönen Künfieund Wilsensch. S. >77 und 194 u. s. hat sich

ihrer gegen ihn angenommen.— S. iM-genS noch srn. BodmerS Erik-Abhandlungvon dem Wunderbaren in der Poesie, unddessen Verbindung mit dem Wahrscheinli-chen, Zür. 174-?. g. — Und Hrn. Echse.gelS Abhandlung über das Wunderbare»Hey s. Vatteux. ?

Masken.

(Schauspiel; Baukunst.)

Aie Masken, deren sich die Altenin Schauspielen bedient baben, imddie bisweilen noch in Palleten ge-braucht werden, sind von Pappe,oder einer andern leichten Materiegemachte Gesichter, oder ganze hohleKorse, die man über die natürlichenGesichter legt, entweder um uner-kannt zu bleiben, oder eine beliebigezum Zwek des Schauspiels dienlicheGestalt anzunehmen. Es gebortnicht zu miserm Zwek, ausführlichvon den Masken der Alten zu spre-chen , da ihr Gebrauch völlig abge-kommen ist. Wer darüber nähernUnterricht verlanget, kann BorgersAbhand'lnng so porl'ornz fi. larvismiddie von Piccard nach alten Zeichnun-gen gestochenen Masken in DreiersTcrenz, znrathc ziehen. Gegenwar-tig werden bisweilen zu den niedrigconiischcn Balleren noch Masken ge-braucht, wo posiirlichc Gesichts-bildungen und Carricaturen zumInhalt der Stüke norbwendig sind.Wenn sie geistreich ausgedacht sind,so thun sie zur Belustigung ihregute Würkung. Würklich überra-schend und seltsam sind die Masken,die über den ganzen Leib gehängtwerden, wodurch Tanzer von ge-wöhnlicher Statur in Zwerge ver-wandelt werden.

In der Baukunst werden Men-schcnkvpfe, die an Schlußsteinen derBogen ausgehauen werden, von denJtalianern Mascaroni, im Deut-schen Masken oder Larven genennt.Diese Zicrrath hat, wie alle andern

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