Lyr
4 Bd.) und I. Jos. Bado (s >757- Oeuvr.>75k. >Z Bde. 1785. 8- 4 Bde.)porzüylich geliefert haben; und dessen Ur-sprung, dcni Nahmen nach, Juoenel deCacleneav (Versuch einer Geschichte der. . . Künste 2tcr Th. S, 20. d. U.) nachVire, einer Stadt in der Nvruiandie,seht, und dessen Urheber Olioier Basselingeheißen haben soll. Uebrigens geben vondiesen Lichtartcn noch nähern Unterrichtdie Klemens Ue I» Kues, träne. Dd. 2.S. >52 U. f. — —»
syrische Dichtungsartcn bcy den Eng-ländern: Auster de» allgemeinen, alsOde, Romanze, Ballade, u. d. m.bezeichnen sie ihre wieder (lungs) noch,nach Maßgabe des JnnhalteS, mit an-dern Vahmen, als Lsrcb (eine Art vonRundgcsang) Oirry, Oir^e (ein Gesangtraurigen Jnnhaltev) Lies (fröhlichenJnnhaltes.) — —
Lyrische Versarten,
Vor noch nicht langer Zeit hattendie deutschen lyrischen Dichter sehreingeschränkte Lcgrisse von den lyri-schen Vcrsartcn in ihrer Sprache.Fast alles war durch das ganze Ge-dicht entweder in Jambe», oder Tro-chäen gesetzt; und die größte Man-Nichfalcigkeit suchte man darin, daßder jambische, oder trochäische Versbald länger, bald kürzer gemachtwurde. Um das Jahr 1742 fiengcitPrra und Lmuge an, einige alte la-teinische, oder vielmehr griechischeVcrsarrcn in der deutschen Sprachezu versuchen *): die Sache fand bald
*) In den freundschaftlichen Liedern.
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Beyfall, und nach ihnen hat dasfeine Ohr unsers Rgmlers die er-sten Versuche zu größerer Vollkom-menheit gebracht. Rlopstok undeinige seiner Freunde sind nicht nurnachgefolget, sondern, der Sängerdes Messias, der zuerst dem deut-schen Ohr den wahren Hexameterhat hören lassen, hat auch einengroßen Reichthum fürtrefflichcr ly-rischer Versartcn, thcils von denGriechen für unsre Sprache entleh-net, tbeils neu ausgedacht- Wersie will kennen lernen hat nur dieSammlung seiner Oden in dieHand zu nehmen, wo die Versar-ten allezeit zu Anfang jeder Odedurch die gewöhnlichen Zeichen aus-gcdrükt sind. Wir lassen es da-hin gestellt seyn, ob nun würklich,wie der kühne Dichter irgendwo zuversichern scheinet *), unsre lyrischeVerse vor den griechischen selbst ei-nen Vorzug haben. Es ist bereitsangemerkt worden, daß zum eigent-lichen Liebe unsre alten lyrischenVerse sich besser fehlten, als die,aus mehrern Arten der Füße zusam-mengesetzten. Doch hicvon wird aneinem andern Orte umständlicher ge-sprochen werden
-H- -K-
Ueber die deutschen lyrischen Vers-acken s. Unter andern Hrn. RamlersBattcux, I. S. >?> u. f. n. Aufl. —lieber Sprache lind Dichtkunst, Hamb.1779. L. S. 29».
H In der Ode: der Bach.
") S. Versart; Sylbenmaaß.
Dritter Theil.
M.