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besteh end, so daß sie nach einer gewissen,bcy Heu sieilianischeN Seefahrern üblichenWelse, gesungen werden können, und wo-von immer zwe? Und zwcy mit einanderreuigen.) — Mattinaren (Nichts alsOctauen, deren letzte Zeile aber immer,durch alle Stanzen hindurch, wenn nichtganz, hoch zum Theil, wiederholt wird.) —Mkdrigal (Ursprünglich Darstellunglllndlichrr, einfältiger Empfindungen, dasaus nicht minder als aus sechs, und ausnicht mchr als cilf, höchstens Versen be-stehen soll, welche Verse gewöhnlich wie-der drey verschiedene Abteilungen haben.Von dieser Form weicht es indessen sehroft ab; und die längcm nannte manMadrigalesscn, so wie die, welche ernst-haften JunhaltS sind, Madrigaloncn.Madrigal!. » Lorano waren achtzolligeStanzen, deren zwcpte sich mit dem letz-ten Verse der ersten anfieng, und derenletzte sich mit dein ersten Verse der erstemendigte. Die frühem sollen von Lcmnodi Pistoja geschrieben, und von Cassclla,dessen Dante >zcdenkt, in Musik gesetztworden seyn Artcaga Gesch. der Jtal.Oper, Bd. i. S. 19: d. d. Uebcrs.) ZurZeit des ältcm Lorcnzo dc'Medici ficngman an, diese Art von freycm Gedichte,in-Musik zu setzen, da man vorher keineandere, als solche, welche von Anfang biszu Ende in einem durchaus bestimmtenStzlbcnmaaßc cibgefaßt waren, gesungenhatte; und alle diese, in Musik gesetzten Ge-dichte, nannte man nur Lanto; So ent-wikelte sich allnsählig die) — Tamare(S. diesen Artikel, und, über alles, wasdie Italiener zu der lyrischen Dichtkunstrechnen, das -teB. dcS-tcn TH. von desQuadrio Lroris ersAionecl'oZn! poelis,oder den ztcn Bd. Icäil. 1742. 4. undCrcsrimb. illor. L. 1 und ; Bd. >. S.«in. n. A.) llebrigcns soll die «lltestc Gat-tung der lyrischen Poesie in Italien, demArteaga (a. a. O. S. >L8.)zu Folge, die
ivallar« seyn.
Lyrische DichtungSartcn bcy den Gpa-niern: Ausser den, von den Provcnzalcnund Italienern angenommenen und denSpaniem, mit den übrigen Völkern Eu,
rvpens, gemeinen, lyrischen Dichtnngs-artcn, als Ode, Sonett (s. diesen Ar.tikcl) u. d. m. sind ihnen eigen die Äo.>na»?e(s. diesen Artikel) und c. a.(s.du,Art. ^.icd.) —
Lyrische DichtungSartcn der Lranzo,sc»: Ausser denjenigen, welche sie im,andern gcnicmschastlich besitzen, als Ode,Sonett, Madrigal u. a. m. und ihre»Lkonionz, die entweder Liebe oder Well,besingen, sind ihnen eigen: der Lliamrnyal (jetzt aus der Mode, welcher aus5 Strophen, und jede dieser aus cilsAlexandrinern besteht, wovon der ersteund dritte, der zwcyte und vierte, der5te und öte, der ?tc, gtc und ,ote, der9te und ute mit einander reime», uudwovon der letzte in allen ; Strophen an,Ende wiederholt werden muß.) — DasRondcau (aus dreyzchn Versen, vonacht oder zehn Sylben bestehend, und wo,von immer fünf weibliche und acht mänu.lichc, oder fünf männliche und achtwcii.ltche Reimen sind, die, »ach dem xtcnVcrss, einen Ruhcpunkt, und hinter demachten und hinter dem letzten Verse, ei-nen Refrain haben, der aus dm Anfangs-zeilen deS ersten Verses besteht, daö ab»denn doch Abänderungen zuläßt, nämlichauch aus 6 vierteiligen Stanzen bestehenkann, so daß die vier Verse der erster»am Schlüsse der folgenden vier Stanzen,ihrer Reihe nach, ivicderhohlt werden,und die sechste sich mit der Anfangszciicder ersten schließt.) — Das Triolet(Eine Art von Rondrau, welchem nurzwcy Reime gestattet sind, dessen ersterVers hinter dem dritten, und dessen bendeerste Verse hinter dem fünften wiederholtwerdm müssen.) — Das oder der Ä.ai(Ein aus kleinen Versen bestehendes, mitnoch kleinem Versen durchschnittenes Ge-dicht/ welches nur zweo Rcimc zuläßt.)— Das Virelai (Eine längere Art des-selben , in welchem die bcydcn ersten Zei-len ganz, oder zum Theil öfterer wieder-holt werden müssen.) — Ferner gehörthierher das Vcmveville, Spottlicd aufSitten, nicht auf Personen, deren Pa«nard(Vkcsrr. crOeuvr. ?,r. 176z. 10.
«Bd.)