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Leb
mucht; aber bcy so manchen seinerdeutschen Nachahmer verräch «ichgar bald eine würklich wilde und aus-schweifende Eemuthsart, die nichtsals Ekel erwekt.
Die Reden und Handlungen, dieaus Laune cntscehen, gefallen alle-mal, wegen des Sonderbaren undCharakteristischen, das darin tst.Das Allgemeine und Alltägliche hatnichts, das die Aufmerksamkeit rei-zet ! aber jede merkliche Laune hat et-was an sich, das uns gefällt, undwobei) wir mit Vergnügen die Ab-weichungen voil der ruhigen Ver-nunft beobachten. Die Laune ist diewahre Würze der cvmischcn Hand-lung, und wer nicht launisch seynkann, wird in diesem Fach nie etwasausrichten; durch bloße Vernunftkann keine gute Comodie gemachtwerden.
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Da H. Sulzer, in dem vorhergohoil-ben Artikel, mit dem Wort ü(aunc denBegriff dessen, was die Engländer Hu-mor nennen, verbunden zu haben scheint:so verdient das, was tessing in s. Lraiiia-turgic, de. XLIII. in der Anm. S. zaz.über den Unterschied zivischcn Heyden sagt,benieekt zu werden. —
Von der banne (Humor) handeln be-sonders: Ei» Auss. in dem BrittischenMuseum für die Deutschen, Bd. IV.S. z"8. (welchem zu Folge die banne darinbestehen soll, die Gegenstände für die Ein-bildungskraft so zu schildern, daß sie ihrecigenthnnilichc Natur und Bes.daffenheltabzulegen scheinen, nni eine völlig enige,gen gesetzte anzunehmen, und gleichsamzwischen Heyden in der Mitte zu schwe-ben.) — Monbvddo, in s. Werk überden Ursprung der Sprache, Th. -. S.g>od. Hebers. (Rühmlich in Rücksicht aufStyl: er unterscheidet ihn von dem ko.mischen Style dadurch, dag dieser nur be-schreibt. und jener nachahmt. Diesemzu Folge ist ihm Humor die Nachahmung. lächerlicher Charaetcre.) — Campbell,
im -tcn Kap. S. 57 s. kNiloibpIiy vk
kvcrueile >.Cr setzt darin das Pathetischedem baunichtcn entgegen, daß, wenn die,durch die Darstellung irgend einer Leiden-schaft, erweckte Bewegung oder Rührung(omvrivn) weder heftig noch dauernd, undder Vewegungögrund nicht ein wirklichessondern eingebildetes Ding, oder wenig-stens seiner Wirkung nubt angemessen ist,oder wenn die Leidenschast sich selbst ver-kehrt äußert, dergestalt daß sie ehe ihremZwecke entgegen arbeitet, als ihn zu er,reichen vermag: daß, in diesen Fülleneine natürliche Darstellung launicht ist.)--- H. Vennet, in einer sehr guten Ab-handl. in der "Drealurzc vi Wie, sollst.
178S.H. 2V. In Scntscher
Sprache: Ein Aufs, in der Neuen Bibl.der sch. Wissensch. Bd. z. S. 1 u. f. —Oer VII Absehn. in I. Riedels Theorieder sch Kste. S. y> u. f. Jena 1767. 8.Phllos. Betrachtungen von dem, was dieMenschen Humor nennen, >768.8. NeuePhilos Betracht.... Frcyb. 176?. 8. cbcnd.>779. 8. (»vn Frz. Jos. Bob.) — Ein Auss.in dem Wersche» , lieber die moralischeSchönheit, Altcnb. 1772. 8. S. >85 u. f.
— A. W. Eberhard, in s. Theorie dersch. Wissensch. §. iic>. S. 144 der iten Aust.
— Der iqte Abschn. S.4>; in I.E.Kö-nigs Philos. der schönen Künste (worin dieLaune in eine sonderbare, individuelle,ohne alle Zurückhaltung sich äußernde Sec-lenvcrfassung , der sich alle Vorstellungen,Empfindungen und Gedanken freywilligunterordnen, gesetzt wird.) — Auch fin-den sich einzele Bemerkungen darüber inC F. Flögcls Gesch. der komischen Litte,ratur, Bd. 1. S- 90. und «zz. — —
Leben.
(Mahlcrey.)
Es ist in der Mahlercy der äußersteGrad der Vollkommenheit, wenn le-bendige Gegenstände fo gemabltsind,daß man das Leben, die athmendeBrust, die Wärme des Blutes, undbesonders das würklich sehende undempfindende Auge darin wahrzuneh-men