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zusammengesetzt, und ein feines Ohrunterscheidet wenigstens die vier oderfünf ersten, mit ziemlicher Deutllch-kcit. In dem Artikel Tonsonan? sinddiese in einem Klang enthaltene To-ne auf dem Notensystem vorgestellt.Merkwürdig ist es, daß diese har-monischen Töne gerade die sind,welche die Trompete, in der Orb-nung, wie sie hier stehen, angiebt:erst den Einklang i, denn die Octa-ve denn die Duodecime 5 u. s. f.
Wenn wir nun dieses voraussetzen,so laßt sich begreifen, warum derKlang der Sayten, besonders derBaßsayten, etwas so volles, dasGehör so vergnügendes hat. Dennman hört vieles zugleich, und diesesviele fließt so vollkommen in einan-der, als wenn es nur eins wäre,und hat also eine schöne Harmonie.
Es laßt sich aus dieser wichtigenEntdckung ungemein viel nützlichesfür die Musik herleiten, wovon be-reits in dem Vorhergehenden ') ver-schiedenes vorkommt. Ein neuererfranzösischer Schriftsteller JamarOhat einen nicht ganz mißgcrathenenVersuch gemacht, fast gar alle Grund-sätze der Harmonie, des Gesangesund des Takts daraus herzuleiten,welches man mit Vergnügen lesenwird 5*). Sein Versuch verdienetweit mehr Veyfall, als der, den Ra-meau aus der noch unvollkomme-nen Kennmiß dieser Sache gemachthat; wovon er, und seine meistenLandsmänner, ein gar zu unbeschei-denes Rühmen gemacht haben.
Etwas seltsam ist es, daß unserTonsysicm einige der vorhcrerwähn-ten harmonischen Töne einzeln aus-geschlossen hat, als den Tonund andre. Der erwähnte französi-sche Schriftsteller, dringet sehr dar-
*) Man sehe die Artikel, Baß! Conso-nanz: Fuge; Harmonie u, a. in.
*5) Ideclicrelres lur la ldeorie iZa la ^lu-tlqus pzr d-lr. stsmsrä K k>»r!s sr ZKernen ü.
auf, daß man sie einführe, und inDeutschland hat vor ihm Herr Kirn-bcrgcr angetragen, wenigstens denTon 5, der in unserm System zwi-schen /z und iZ fallen würde, wie auchTarlini will, anzunehmen *).
Ucber die Bedeutung des WortsKlang merken wir noch an, daß derSchall, in sofern er anhaltend undwolklingcnd ist, mit dem WorteRlang, der Klang aber, in sofern erhoch oder tief ist, mit dem WorteTon bezeichnet wird. Man sagt nie,ein hoher, oder tiefer Klang, sondernTon. In Ansehung der Rcinigkeitsagt man zwar von einer einzelenSayte, sie habe einen reinen Ton,(besser Klang,) aber von einem In-strument überhaupt, einer Violin,oder einem Clavier, sie haben einenguten Klang.
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Von dem Rlange, physikalisch» be-trachtet, handeln überhaupt: Frau?Vaco (In seiner dkscursl ktillnr7, hacdie 2te Lenrur. imztenBde. s. W. S. 29.Ausg. v. 1740. 5. die Ucbcrschrift Lxperi»inenrs in cvnlarc roucding klulile.und die dritte: llxperimencs in cnnlorrroucding rde mocion e>t kounciz, !nrvkor liue5 rdez, ore circular, obliizue»llraigllr, upvvoräe/cioevueesreis, kor-vvsrelx, baciewarüi!.)— Hier. N?0N-goli (Lpeculs^ione Ui -Vlullcs, Kol.
,670. 4.) — Franc. North (^ pd!>
lot. llllo)' on Vluüll, I,on<l. 1677.4.)— Dan. Bartoli (Oel Luono elo'Tremor! srmonici e llell'ucliro, l^rorr.IV. ldvm. 1679, 16g i. 4. Lol.1630.4,(Oer erste dieser Traet. handelt, in 6 Kap.von der Aehnlichkcit der Fortpflanzung undBewegung des Schalles mit den, durcheinen Stein, verursachten Waffereirkeln:der zweyte, in 7 Kap. voy der Aehnlich-kcit der Bewegung de'S Klanges, mit derBewegung des dichtes; der dritte, in8 Kap. von den harmonikalischen Erzirie-C 2 rungen
S. Erstem.