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Alexander von Humboldt's Reisen und Forschungen : eine gedrängte Erz. seiner Wanderungen in d. Aequinoctial-Gegenden Amerikas u. im asiat. Rußland
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man dcn dürren Schlamm zu einer beträchtlichen Tiefe auf-gewühlt, worin der Alligator in einem Zustande von Er-starrung oder Sommerschlaf gelegen halte.

Da die Hütte am Rande eines Sumpfes oder Tüm-pels stand und einen Theil des Jahres überschwemmt ge-wesen war, so war das Thier wahrscheinlich zu dieser Zeitbineingeschlüpft und hatte sich im Schlamme verborgen.Tie Indianer stoßen oft ans ungeheure Boas oder Wafscr-schlangen in demselben rentenähnlichen Zustande.

Am fünfundzwanzigsten Marz gingen unsere Natur-forscher über dcn obersten Theil der Steppen von Caraccas,die Mesa de Pavoncs. So weit als das Auge reichte,konnte kein Gegenstand von fünfzehn Zoll Höhe entdecktwerden, Vieh ausgenommen, wovon sie einige große Heer-den antrafen, begleitet von Schaaken der ErntopluiAUUni, einem Vogel von schwarzer Farbe mit oliveuartigemWiederschcin. Sie waren außerordentlich zahm und saßenauf Quadrupcdcn, nach Ungeziefer suchend.

Uebcrall, wo der Boden ausgegraben war, fandensie alten, rothen Sandstein oder Conglomerat worin Bruch-stücke von Quarz, Kieselschiefer und lpdischem Stein ent--halten waren. Der bindende Thon oder Lehm ist eisenhal-tig und oft von einer sehr hell-rothen Faxbe. Diese For-mation, welche eine Strecke von mehreren tausend Qua-drat-Meilen bedeckt, lagert am nördlichen Rande der Ebe-ne auf Uebergangs Schiefer, und nach Süden zu aufdcn Graniten des Orinoco.

Nachdem sie lange Zeit in der Wüste und auf dcnpfadlosen Savannen der Mc!> de Pavones gewandert,fanden sie sich angeneh t, als sie auf eine einsa-

me, mit Gärten undstießen. Weiter hinSan Geronymo d>'rico, welcher sick

eichen umgebene Meierein sie unfern vom Dorfeden Ufern des Rio Gna-: vereinigt.

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welcher noch ein jungerWohnung als seine Kirche

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