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ordentlichen Behändigkeit mit Netzen zu fangen, so be-schloß man, sich einige durch Berauschung oder Betäubungoermittelst der Wurzeln gewisser Pflanzen zu verschaffen,welche, wenn »ran sie ins Wasser wirft, diese Wirkungerzeugen. Bei dieser Gelegenheit versprachen die Indianermit Pferden zu fischen, und bald darauf brachten sie vonder Savanne ungefähr dreißig solche Thicrc, die sie inden Tümpel trieben.
DaS ungewöhnliche Geräusch, welches die Roßhufeverursachen, macht, daß die Fische aus dem Schlammebcrvorkomincn und reizt sie zum Kampfe. Diese gelblichenund livitcn Aale, die großen Wasserschlangcn gleichen,schwimmen an der Oberfläche de» Wassers und drängensich unter den Leibern der Pferde und- Maulthicre zusam-men. Der Strauß zwischen Thicrcn von so verscbiedncrOrganisirung bietet ein äußerst interessantes Schauspiel dar.Tic Indianer, mit Harpunen und langen dünnen Robrstäken bewaffnet, stellen sich dicht um den Tümpel. Einigederselben klettern ans die Bäume, deren Aestc sich hori-zontal über das Wasser ausstrecken. Durch ibr wildes Ge-schrei und durch ibre langen Robrstäbc bintcrn sie diePferde, an den Rand des Beckens znrückzulcbren. DieAale, durch das Geräusch betäubt, vertbcidigten sich durchwicdcrbollc Entladungen ihrer electrischcn Batterien, undscheinen lange Zeit hindurch den Sieg zu behaupten. Meh-rere Pferde sinken unter der Heftigkeit der unsichtbarenSchläge, die sie in Organen erleiden, die zum Leben we-sentlich n'olbig sind, und betäubt durch die Heftigkeit undHäufigkeit der Stoße verschwinden sie unter der Oberfläche.Andere, mit aufgesträubter Mähne und scheuen angstvcrra-thendcn Augen, keuchen, bäumen sich und suchen demSturm, der sie erreicht, zu entweichen, werden aber vonden Indianern zurückgetrieben. Einige wenige indcß findso glücklich, der wachsamen Thätigkcit der Fischer zu entge-hen; sie gewinnen das Ufer, stolpern bei jedem Schrittund strecken sich auf dem Sande aus, von Müdigkeit er-