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Gegend blieb derselbe. Es war kein Mondlicht, aber diegroßen Nebclmasscn beleuchteten, bei ihrem Aufbruch, einenTbeil des auf der Erde rnhenden Horizonts. Als dieSonne am Himmel empor stieg, stellten sich ihnen die Er-scheinungen der Luft-Spiegelung fsslirnAs) in allen ibrcnModificationcn dar. Die kleinen Lnftströme, welche amErdboden hinzogen, hatten eine so veränderliche Temperatur,daß von einer Heerde wilder Kühe einige mit den Beinenüber die Oberfläche emporgehoben zu seyn schienen, wäh-rend andere noch darauf rnhetcu. Tie Gegenstände hin-gen in der Regel in der Schwebe, eine Umkchrnng fdcrGegenstände oder vielmehr ihrer Bilder) aber wurde nichtbeobachtet. Mit Sonnen-Aufgang erhielten die Ebenenein lebendiges Ansehn; die Pferde, Maultbicrc und Rin-der, welche in einem Zustande von Freiheit darauf grasen,sammelten sich, nachdem ste die Nacht über unter Palmen-bänmcn geschlafen, beerdenwcise. Als sich die ReisendenCalabozo näherten, sahen sie Trupps von Rothwild, welchemitten unter den Vtchhccrden weideten. Diese Thicrc, welcheMatacani heißen, sind etwas größer, als das EuropäischeReh, und haben ein glattes, rehfarbenes, wcißgcflcckiesHaar, und einige darunter waren völlig weiß. Ihr Fleischist gut; und ihre Anzahl ist so beträchtlich, daß ein Han-del mit ibren Fellen .ziemlich vortheilhaft ausfallen dürfte,allein die Einwobner sind zu träge, um sich in ein lebhafteThätigkeit erforderndes Geschäft einzulassen.
Diese Steppen waren vorzüglich mit Gräsern derGattungen ixilio!->il, Eoueliru« und lUaszmlnm bedeckt,welche in dieser Jahreszeit, in der Nähe von Calabozound St. Ierome del Pirital, kaum neun bis zehn Zollhoch werde» , wiewohl sie an den Ufern der FlüsseApure und Portngnesa eine Höhe von vier Fuß erreichen.Zugleich mit denselben kamen einige Turneren, Malvaceenund Mimosen vor. Tie Weiden sind am reichsten undbesten an den Ufern der Flüsse und unter dem Schattenvon Corypha-Palmen. Diese Bäume zeigten in ihrer