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Südamerika unter Wasser gesetzt, und der östliche Abhangder Anden in eine Sceküstc verwandelt werde» wurde.
Wir begleiten jetzt die Reisenden auf ibrcr Marsch-route von der nördlichen Seite der Llanos an die Uferdes Apnre, i» der Provinz Wannas. Nachdem sie zweiNachte zu Pferde zugebracht, kamen sie bei der kleinenMeierei El Cahman an, wo ein von engen, kleinen, mitSchilf nnd Häuten bedeckten Hütten ungebcnes HauS stand.Sie fanden einen alten Neger, der die Verwaltung desMeicrhcfs wahrend der Abwesenheit seines Herren besorgte.Wiewohl er ihnen von Heerde» erzählte, die aus mehr alstausend Stück Kühen heftchen sollten, fragen sie doch vergebensnach Milch und mußten sich mit etwas schlammigem undstinkenden, aus einer in der Nähe befindlichen Lache ge-schöpften Wasser begnügen, das sie, um es einigermaßentrinkbar zu macheu, zuvor durch Leinwand filtrirtcn.
Nachdem die Maulthiere ihrer Last entledigt wor-den waren, ließ man sie frei laufen, damit sie Wasseraufspüren möchten, und die Wanderer, welche ihnenfolgten, kamen dergestalt an ein reichhaltiges, von Pal-mcnbäumcn umgebenes Becken. Mit Staub bedeckt undvon den sandführcnden Winden der Wüste versengt,stürzten sie sich in den Teich, aber kaum hatten sie ange-fangen, seine Kühle zu genießen, als sie das Geräusch einessich im Schlamme wälzenden Alligators wahrnahmen, der siezur schnellen Flucht beweg. Da die Nacht bereits herein-gebrochen war, so irrten sie im Finster» herum, den Meier-hos aufsuchend, den sie aber trotz alle» Bemühungen nichtfinden konnten; endlich faßten sie den Entschluß, sich un-ter einem Palmenbanme auf einer trocknen, von kurzem,Grase umgebenen Stelle nieder zu lassen, als ein India-ner, der mit Eintreibung dcS Vicbs beschäftigt gewesen,zu Pferde auf sie los kam, den sie, jedoch nicht ohneMühe, bewogen, sie nach dem ersehnten Hause zu führen.
Früh um zwei Uhr brachen sie auf, mit dem Vorsatz,Calabozo noch vor Mittag zu erreichen. Ter Anblick der