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Alexander von Humboldt's Reisen und Forschungen : eine gedrängte Erz. seiner Wanderungen in d. Aequinoctial-Gegenden Amerikas u. im asiat. Rußland
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ein Bild der heiligen Jungfrau, das man in einer Schluchtgefunden, bewirken soll.

Sie fuhren hierauf fort, auf dem südlichen Abhängeder Bergkette herabzusteigen, und blieben einen Theil derNacht des eilften im Dorfe San Juan, merkwürdig we-gen seiner heißen Quelle» und der eigenthümlichen Gestaltzweier Berge in der Nachbarschaft, welche Morros heißenund sich gleich schlanken Piks von einer Felsenmauer erheben.

Früh um zwei Uhr sehten ste ihre Reise über Ortizund Parapara nach der Mesa de Paja fort. Der Boden,über welchen ste zogen, bildet das alte Ufer der LlaNos,und da die Kette jetzt überstiegen worden ist, so dürfte esnicht uninteressant seyn, einen kurzen Ueberblick ihrer geolo-gischen Beschaffenheit zu liefern.

In der Sierra de Mariara, unfern von Caraccas, be-steht der Boden aus grobkörnigem Granit. Die Thälervon Aragna, die Ufer des Sees von Valencia, seine In-seln und der südliche Zweig der Küstenkctte bestehen ausgoldhaltigen Gneiß und Glimmerschiefer.

Südlich von dieser Stelle liegt der Gneiß unter ei-ner Serpentin-Schicht verborgen, welche weiter nach Sü-den in Grünsteiii übergeht oder damit abwechselt. DieseGebirgSart ist jetzt die vorherrschende, und in der Mittederselben erheben sich die Morros von San Juan, welcheaus crystallischem Kalkstein von einer grünlichgrauen Farbebestehen, und Massen von dunkelblauem, verhärtetem Thonsei»)-) enthalten.

Hinter den Morros lagert ein anderer derber, Mu-scheln cuhaltendcr Kalkstein. Das Thal, welches sich vonSan Juan nach den LlanoS hinabsenkt, ist mit Trappfel-sen angefüllt, welche auf Grüuschiefer ruhe». Weiter un-ten zeigen die Felsen ein basaltisches Anselm. Weiter nachSüden zu verschwinden die Schiefcrschichten, indem siesich unter einer Ablagerung von verschiedenartigem An-sehn verbergen, die sich indeß wie Mandelstcin gestaltet <lmtussumiiiA iill um)AÜuloiüi>l cüaruetvr), und am Rande