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Alexander von Humboldt's Reisen und Forschungen : eine gedrängte Erz. seiner Wanderungen in d. Aequinoctial-Gegenden Amerikas u. im asiat. Rußland
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Tie Thälcr von Aragua entbleiten zu dieser Zeit über52,000 Einwohner, auf cincin Flächcnranmc von dreizebuMeilen slnuguosj Länge und zwei Meilen siuiiFue«) Breite,mithin auf einer Quadrat-Meile slLUAue) 2000, eineAnzahl, die fast der stärksten Bevölkerung in Frankreichgleich ist.

Die Häuser waren alle gemauert, und jeder Hof ent-hielt Eocos-Bäume, die über die Wohnungen emporrag-ten, und außerdem Weizen, Zucker, Cacao, Baumwolleund Kaffee, Indigo wird ebenfalls in großer Mengeerbaut.

In diesem District erfuhren die Reisenden die freund-schaftlichste Begegnung, und besonders von Personen, mitdenen sie in Caraccas zusammengekommen waren, und diein diesen herrlichen und auf das beste angebauten Ebenengroße Landereicn besaßen.

Zu Hacienda de Cura brachten sie stehen sehr ange-nehme Tage zu, in einer kleinen von Dickigten umgebenenWohnung am See von Valencia. Ihr Wirth Graf To-var hatte einen Anfang gemacht, Stücke Landes an armeLeute zu verpachten, in der Absicht den Landbesitzern dieAnschaffung von Sclaven weniger uothig zu machen z undsein Beispiel fand bei andern Grundstücksbesitzern eine glück-liche Nachahmung.

Hier lebte» sie ganz nach Art der Reichen, sie bade-ten sich zweimal, schliefen dreimal und speisten dreimalbinnen vier und zwanzig Stunden.

Die Thälcr von Aragna bilden ein enges Becken zwi-schen Granit- und Kalkbcrgen von ungleicher Höhe. ImNorden sind sie durch die Sierra Mariara von der Küste,und im Süden durch die Kette von Guacimo und Jusmavon den Weide-Steppen geschieden. Im Osten und We-sten bilden weniger Hobe Hügel ihre Gränze, und die vondiesen herabstromendcn Flusse vereinigen ihre Wellen und er-gießen sich in einen See im Innern des Landes, der mitdem Meere in keiner Verbindung steht.