der» Bewohnern bestimmen, n»d untersuchen, welcher Racedie Mehrzahl der Weißen in zcdcm Theile der Colonicnangehört. Die Einwohner der verschiedenen Tistricte desMutterlandes bewahren bis zn einem gewissen Grade ihremoralischen Eigenthümlichkciten in der neuen Welt, wie-wohl sie verschiedene Modificationcn, bedingt durch die phy-sische Beschaffenheit ihres neuen Wohnorts, erlitten haben."
In Venezuela findet man Alles, was mit einem vor-geschrittenen Zustande der Civilisation verbunden ist, längsder Küste, welche sich über zweihundert Meilen sleuNues)ausdehnt. Sie wird vom caraibischen Meere, gewisserma-ßen einem Thcil des mittelländischen bespült, an dessen llfcrnfast alle Europäische Nationen Niederlassungen begründethaben, und das an verschiedenen Stellen mit dem Atlanti-schen Occan ccmmunieirt.
Tic Eingcbornen, welche eine große Leichtigkeit imVerkehr mit den Bewohnern anderer Theile Amerikas undmit denen von Europa besitzen, haben sich bedeutende Kenntnisse und Rcichtbümcr erworben.
Die Indianer bilden blos in den Theilcn, wo die Er-oberer wohl geordnete, und seit langer Zeit bestehende Re-gierungen vorfanden, wie z. B. in Ncuspanien und Peru,einen große» Theil der Ackerbau treibenden Einwohner.
In der Provinz Earaccas z. B., ist die Anzahl derEingeborneu unbeträchtlich, sie betrug im Jahr l8v0 nichtmehr als den neunten Thcil der Gesainmtbevolkerung, wäh-rend sie in Mexico sich ziemlich ans die Hälfte belief. Dieschwarzen Sclaven übersteigen nicht den fünfzehnten Theilder Gcsammtmasse, während sie sich auf Euba, im Jahrt8tt wie eins zu drei verhielten und auf andern Westin-dischen Inseln »och zahlreicher sind. In den sieben verei-nigten Provinzen von Venezuela zäblte man sechszigtausendSclaven; während Euba, dessen Flächenraum achtmal klei-ner ist, zweihundert und zwclftanscnd b^saß.
Die Schwarzen sind in diesen Gegenden so ungleichvcrtheilt, daß man im Tistrict von Caraecas allein ziemlich