deckt, worin man eckige Fragmente von Gneiß, Lcuarzund Chlorit, Magnet-Sand, Madrcporcn ") »nd zwei-klappige Muscheln (Bivalven) findet. Die Breite des Vor-gebirgS ist 10° 36' 45", und die von La Guayra 10°36' 19", seine Länge ist 67° 5' 49".
Der Weg von La Guayra nach Caraccas gleicht denPassagen über die Alpen; allein da er in ziemlichem Standeerhalte» wird, so braucht mau bloS drei Stunden, um mitMaulthieren vom Hafen in die Hauptstadt zu gelangen,und zwei zur Rückreise. Das Bergaufstcigen beginnt miteiner Reihe Felsen und ist äußerst mühsam, lieber dieschroffen Theile läuft der Pfad zickzackartig. Beim Saltooder Sprunge stoßt mau auf eine Zugbrücke, und aufdem Gipfel des Berges sind Festungs-Werke angelegt.Auf der Hälfte des Weges liegt La Venta (Schenke);über dieselbe hinaus hat mau neun hundert und sechzigFuß bergan zu steigen bis Guayavo, welches nicht weitvom höchsten Pnncte eiktfernt ist. Beim Fort La Cuchillawäre Humboldt von einigen spanischen Soldaten beinahezum Gefangenen gemacht worden, er wußte sie jedoch zubeschwichtigen und die Sache war abgemacht.
Um das kleine Wirthshaus waren mehrere Rei-sende versammelt, welche über die bereits gethaneuSchritte zur Erlangung von Unabhängigkeit, über denHaß der Mulatten gegen die Reger und Weißen; denRcichthum der Mönche, und über die Schwierigkeit, Scla-ocn im Gehorsam zn erhalten, in eifrigem Gespräch miteinander begriffen waren.
Von Guayavo führt der Weg über ebenes, mit Alpcn-
') lUscki'<z;>oi-s stud die vollkommenste» Koralleudäume,regelmäßig, schön verzweigt, mit Sternen, die sowohl inGröße als Zahl und Stellung in Ebenmaß mit der Dickeund Länge der Aeste stehen. Sie kommen in allen Mee-ren, vorzüglich im Miltclmeer vor. Man hat Äadirkorallen, Bliimeukorallen, Iungferukocallen u. f. w., auchwerden manche Arten sersteiut gesunden.