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sie durch Absperrung vermindert. Schafft mau die Kran-ken in das Innere und vorzüglich an kühlere und höhergelegene Orte, so thcilen sie den Typhus den dortigenBewohnern nicht mit. Wenn eine beträchtliche Tempera-turabnahme eintritt, hört in der Regel die Krankheit ans;aber mit dem Eintritt der heißen Jahreszeit, tritt sievon Neuem ans, obschon mehrere Monate hindurch keinSchiff in den Hafen eingelaufen ist.
Das gelbe Fieber verschwindet zu Havannah undVera Cruz periodisch, wenn die Nordwinde die kalte Luftvon Canada nach dem Mericanischen Meerbusen treiben,da aber Porto Cabello, La Guayra, Neu Barccllona undCumana eine außerordentlich gleichmäßige Temperatur be-sitzen, so ist es wahrscheinlich, daß es sich daselbst ansie-deln wird. Glücklicherweise hat stch die Sterblichkeit, seit-dem die Behandlung nach den Modifikationen, welche dieKrankheit annimmt, modificirt worden ist, verringert. Ingut eingerichteten und gehörig verwalteten Hospitälern, be-läuft sich die Anzahl der Todtcn vom Hundert nur noch-auf fünfzehn bis achtzehn. Werde» die Kranken hingegenin engen Räumen zusammengedrängt, so sterben von hun-dert Kranken fünfzig und darüber.
Westlich von La Guayra gicbt es verschiedene Land-Einschnitte, welche sich vorzüglich zu Anker-Plätzen eignen.
Die Küste besteht aus Granit, und ein großer Theilderselben ist äußerst ungesund. Beim Vorgebirge Blancogeht der Gneiß in Glimmerschiefer über, welcher Lagervon Chlorit - Schiefer enthält, worin Granaten und Ma-gnet-Sand vorkommen. Auf dem Wege nach Catia sieht^ mau de» Chlorit-Schiefer in Hornblende-Schiefer überge-hen. Am Fuße des Vorgebirges wirft das Meer gerollteFragmente, bestehend in einem körnerartigen Gemisch vonHornblende und Feldspath mit Spuren von Quarz undSchwefelkiesen ans Ufer.
Auf dem westlichen AbHange dieser Anhöhe ist derGneiß mit einem frischen Sandstein oder Conglomcrat de-