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Alexander von Humboldt's Reisen und Forschungen : eine gedrängte Erz. seiner Wanderungen in d. Aequinoctial-Gegenden Amerikas u. im asiat. Rußland
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Helfer angegeben und verrichtete zur Zeit, wo HumboldtCumana besuchte, daselbst das Amt eines Henkers.

Sie steuerten nunmehr vorwärts und ankerten aufeinige Stunden in der Rhede von Reu-Barcellona an derMündung des Flusses Nevcri, welcher von Krokodilleuwimmelt, diese Thicrc machen vorzüglich bei stillem WetterAusflüge in die offene See, ein Umstand, der für Geolo.gen merkwürdig ist, wegen der Vermischung von organi-schen See- und Süß-Wasser-Uebcrrestcn, welche gelegent-lich in den neueren Ablagerungen vorkommen. Der Hase»von Barzeflona hatte zu dieser Zeit einen scbr lebhaftenHandel, indem in West-Indien große Rachfrage nach ein-gesalzeuen Vorräthcu war, welche vorzüglich von denKauflcuten aus Havannah gekauft wurden. Seine Lageist dieser Waarcn-Erportation sehr günstig; die Lasttbimkommen in drei Tagen von den Llanos an, während siedoppelt so viel Zeit brauchen, um Cumana zu erreichen.In den Iahren t 79 U und t8v(> wurden zu Barcellonaacht tausend, zu Porto Cabello sechs tausend, und zu Sa-rupano drei tausend Maulthicre für die verschiedenen In-seln eingeschifft.

Nachdem sie am rechten Ufer des Flusses gelandet,nahmen sie ihren Weg aufwärts nach dem kleinen Fort,dem Morro de Barcellona, welches auf einem Kalk.Felsen i»einer Hohe von »ungefähr vier hundert Fuß über dem Mee-res-Spiegel erbaut ist, aber von einer weit größeren An-höhe im Süden beherrscht wird.

Hier beobachteten sie eine merkwürdige geologische Crscheinung, die ihnen auch auf den Cordilleren von Mexicowieder zu Gesicht kam. Durch den Kalkstein, welcher einenmatten ebenen oder flachen Bruch hatte und in sehr dün-ne Strata getbcilt, war, zogen sich Schichten von schwarzemschicfrigcm s-Untv j Jaspis, mit ähnlicher Brnchflächc, wel-che, in Fragmente zertrümmert, eine parallclopipedale Formzeigte. Dieser Kalkstein enthielt nicht jene kleinen Quarz.Adern, die im Lytischeu Stein so häufig vorkommen und