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Ter Tag des zwölfte» Novembers war ausnehmendheiß; am Abend erschien der rechliche Dunst von Neuemam Horizonte und erhob sich zu einer Höhe von 14°.Tieß war das letzte Mal, daß man ihn in diesemJahre sab.
Garade zn der Zeit, wo Humboldt seine Heimath ver-ließ, hatten Chladni's Untersuchungen die Aufmerksamkeitder gelehrten Welt auf Feuerkugeln und Sternschnuppengelenkt; daher unterließ unser berühmter Reisende nicht,sich auf seiner Reise von Caraccas nach dem Rio Negrozu erkundigen, ob die Meteore vom zwölften Novembergesehen worden wären. Gr fand, daß man sie hier undda an Orten, die in beträchtlichen Entfernungen von ein-ander liege», beobachtet hatte, und bei seiner Rückkehrnach Europa erfuhr er zu seiner nicht geringen Verwun-derung, daß sie in diesem Weltthcilc ebenfall gesehen wor-den waren. .
Nachstehendes ist eine kurze Angabe der hinsichtlichdieser Erscheinungen gesammelten Thatsache».
Erstens: Die leuchtenden Meteore wurden im Ostenund Ost? Nord-Osten in einer Höbe von 40°, früh vonzwei bis sechs Uhr gesehen, und zwar zu Cumana in einerBreite von 10° 27' 52", und in einer Länge von 66°30'; zu Porto Cabello, in einer Breite von 10° 6' 52".und in einer Länge von 67° 5'; und an der Gränzc vonBrasilien in der Nahe des AcguatorS, in einer Länge von70 (West.)
Zweitens: Ter Graf von Marbois beobachtete sie imfranzösischen Gujana, f4° 56' Breite, 54° 35' Länge.)
Drittens: Herr Ellicot, Astronom in den VereinigtenStaaten, der sich am zwölften November im Meerbusenvon Florida befand, sah eine beträchtliche Anzahl vonMeteoren, deren einige senkrecht niederzufallen schienen;die nehmliche Erscheinung gewahrte man auf dem Festlandevon Amerika bis zum 30° 42' Breite.