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Nacht vom dritte» zum vierte» November war der rech-liche Nebel so dick, daß ma» die Stelle des Mondes blosa» einem prächtige» Hofe, (20° im Durchmesser) erken-ne» konnte.
Es waren seit der fast gänzlichen Zerstörung vonEumana durch ei» Erdbeben kaum erst zweiundzwanzigMonate verflossen, und da die Einwohner das Ausbleibender Nachtluft und die Nebel als Vorzeichen eines Unfallsansehn, so hatten die Reisenden häufige Besuche von Leu-ten, welche zu erfahren wünschten, ob ihre Instrumenteneue Erschütterungen für Morgen ankündigten. Am fünf-ten, gerade zu derselben Stunde, traten wieder die nehnili-chen Erscheinungen ein, aber ohne Erschütterung; und derSturm, von Tonucr begleitet, kehrte fünf bis sechs Tagehindurch periodisch wieder.
Dieses Erdbeben war das erste, welches Humboldterlebte und es machte daher einen sehr starken Eindruck aufihn; allein später wurde er mit dieser Art von Natur-Ereignissen so vertraut, daß sie ihm nur wenig Furcht ein-flößten.
Es schien einen merklichen Einfluß auf die magneti-schen Erscheinungen zu äußern. Bald nach HumboldtsAnkunft an der Küste von Cumana, zeigte die Spitze derMagnetnadel 43' 53° (Centcstmal - Scala); Am erstenNovember 43'65°; am siebenten, drei Tage nach der Er-schütterung aber, zeigte sie, zu seinem nicht geringen Er-staunen, gar nur 42' 75°, oder SO Cciitesimal-Gradeweniger.
Ei» Jahr später, bei seiner Rückkehr vom Srinoco,fand er immer noch 42- 80°, obgleich die Intensität derMagnetischen Kräfte, sowohl vor als »ach dem in Redestehenden Ereignis;, dieselben blieben, snchmlich zweihundertneunundzwanzig Oscillationcn binnen zehn Minuten).Am siebenten November betrug die magnetische Abweichungnach seiner Beobachtung, 4° 13' 50" O.