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Bruder ein Verehrer von Götzen, beide zeigen eine auffal-lende Gleichgültigkeit gegen religiöse Meinungen und eineNeigung zur Verehrung der Natur.
Man bat keinen Grund zu glauben, daß sich die An-zahl der Indianer in den spanischen Colonicn verminderthabe. Noch iniiner criftiren über sechs Millionen der kup.fcrfarbcuc» Menschcnracc in beiden Thcilen von Amerika;und obgleich in jenen Kolonien mehrere Sprachen verlorengegangen oder vermischt worden sind, so haben sich die Ein-gebornen doch fortwährend vermehrt. In der gemäßigtenZone wird die Berührung der Europäer mit den Eingcbor-nen der Bevölkerung der letztem verderblich; in Süd-Spa-nien hingegen ist das Resultat verschieden, und hier fürch-tet man die Annäherung der Weißen nicht. Im erstenFall wird für die Indianer eine große Strecke Landes er-förderlich, weil sie von der Jagd leben; im zweiten hinge-gen reicht ein kleines Stück Grund und Boden hin, umeiner Familie ihren Unterhalt zu gewähren.
In diesen Provinzen machen die Europaer nur lang-same Fortschritte, und die religiöse» Orden haben zwischenden von ihnen bewohnten Gegenden und denjenigen, welchedie freien oder unabhängigen Indianer bewohnen, Nieder-lassungen begründet.
Tie Missionen haben sich ohne Zweifel Eingriffe indie Freiheit der Eingcborncn erlaubt, allein diese Eingriffesind im Allgemeinen dem Wachsthum der Bevölkerung gün-stig gewesen. In demselben Maßstabe, als die Predigerin das Innere eindrangen, nahmen die Pflanzer von demGebiete Besitz; Weiße sowohl, als solche Individuen,welche aus gemischten Ehen stammen, lassen sich unter denIndianern nieder; die Mifsionsanstalten verwandeln sich inspanische Dörfer, und mit der Zeit verlieren die alten Be-wohner ihre ursprünglichen Sitten und Sprache. Aufdiese Weise schreitet die Civilisation von den Küsten nachdem Mittelpunct des festen Landes zu.
Reu-Andalusien und Barcellona enthalten mehr als