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teil haben. Mit Ausnahme einiger wenige» Familien fin-det man keine wilden Indianer in Neu-Andalusien.
Des Ausdrucks wild oder Barbar, sagt Humboldt,bediene er sich höchst ungern, weil damit ein Eultur-llnter-schicd angedeutet werde, der zwischen den unterworfe-nen und civilisirten Indianern, welche in den Missio-nen leben, und den freien oder unabhängigen Stämmennicht immer statt finde.
In den Wäldern von Südamerika giebt es Stämme,welche in Dorfern wohnen, Pisang ") Cassava undBaumwolle erbauen, und kaum mehr Barbaren sind, alsdie in den Missionsanstalteu lebenden Individuen, welcheman abgerichtet hat, das Zeichen des Kreuzes zu machen.Es ist ein Jrrthum, wenn man alle freie Eingeborne alsherumwandernde Jäger betrachtet; denn schon lange vorder Ankunft der Europäer herrschte auf dem Coutinente derAckerbau und herrscht noch jetzt zwischen dem Orinoco undAmazoneuslusse in Districteu, wohin dieselben nie gekom-men sind.
Das System der Missionen hat einen Hang nachGrundeigenthum, nach festen Wohnplätzcn und einen Sinnfür ein ruhiges Leben erzeugt; allein der getaufte India-ner ist oft eben so wenig ein Christ, als sein heidnischer
Der gemelue und Banancn-'Pisang, (Musa zinrs>I!k>iacsund M. «uzrientuin; pol^-zuiniu, M»»oLcia, Ick»».)wachsen beide in Ostindien, die Feucht beider Arten (biederletzteren ist kleiner, süßer und angeucbnler von Geschmackjmacht die gewöhnliche Speise der Indianer aus.
"j'Die brodgebende Brechnuß (äntiozrlia Manihot, Mo-»oocis, Moiiuckklzckcku, wächst im heißen Amerika
wild, sie wird häufig cultivirt und ihre Wurzel wird un-ter dem Namen Cassa va wur z c l zur Speise gebraucht.Man zerreib! die Wurzel, nimnu davon das sich abson-dernde Mehl und befreit es durch öfteres Waschen von al-ler schädlichen Schärfe. Dieses Mehl giebt ein nahrhaftesBrod.
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