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Alexander von Humboldt's Reisen und Forschungen : eine gedrängte Erz. seiner Wanderungen in d. Aequinoctial-Gegenden Amerikas u. im asiat. Rußland
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Moräste» steh entwickelnde» Miasmen und die Ausdunstun-gen der Mangrovcn, Avicennien und anderer adstringirender,>m den Ufern des Meeres wachsender Pflanzen mögen wohldie eigentliche» Ursachen der ungesunden Beschaffenheit derKüste sey».

Im Jahr 1800 enthielt die Stadt Cariaco über sechs-tausend Einwohner, welche sehr amsig mit der Cultnr derBaumwollcnstande beschäftigt waren, deren Ertrag sich ans01,000 Quintals s 9057 tl>s. avoirckupois) belief. Tie(kapseln wurden nach Absonderung der Wolle sorgfältigverbrannt, weil man der Meinung war, daß sie, in denFluß geworfen, schädliche Ausdünstungen veranlassen konn-ten, Cacao und Zncker wurden ebenfalls in beträchtlicherMenge gebaut.

Da unsere Reisenden »och nicht hinlänglich an dasKlima gewöhnt waren, so hielten sie es wegen des herr-schenden Fiebers für zweckmäßig, Eariaco so schnell alsmöglich zu verlassen, sie schifften sich also frühzeitig desMorgens ein und fuhren auf dem Flusse Carcnicuar, wel-cher durch einen tiefe», sumpfigen, mit Gärten und Banm-wolleu-Anpflanznngcn bedeckten Boden fließt, nach Westen.

Die Indianerinnen wuschen ihre Linnen mit der Fruchtder Parapara l^uziinckus suzionurin) Widrige Winde,von starken Regengüssen und Gewittern begleitet, machtendie Reise unangenehm, vorzüglich da das Canot schmalund mit rohem Zucker, Pisang, Cocosnüssen und Passagie-re» überladen war. Ganze Schwärme von Flamingos,Reihern und Wasserrabc» flogen nach dem Ufer, währenddie Alcatras, eine große Art Pelicane, weniger durch dasWetter beeinträchtigt, ihre Fischerei in der Bucht fortsetzten.

°> Der gemeine Seifenbaum (Snznixlim Lnponuris; 0c»tsnllrrs, 'k>i^) »!:>, lüiiiie.) wachst im wärmeren Ame-rika und erreicht eine ziemliche Höhe. Seine Frucht wird,wie gesagt, zum Waschen der Leinwand gebraucht, nur darfdiese'uicht zu oft damit gewaschen werden, weil sie durchdie Schärfe der F. »cht am Ende zerfressen wird.

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