ä«
neu drei Indianer mitgab, nm ihnen bei Aushauung ei-ncs Weges durch den Wald behülflich zu sey», indem dreLianen nnd durch einander gewachsenen Aeste die schmalenGange versperrt hatten.
Ter kleine Missionär bestand indcß darauf, sie nachCariaco zu begleiten, machte ihnen aber den Weg dahindurch seine Bemerkungen über die Rothwendigkcit desSclavenhandclS, die angcborne Gottlosigkeit und Vcrrucht-beit der Schwarzen und di» Wohlthat, welche sie dadurcherfuhren, daß sie von den Christen zu Sclaven gemachtwürden, äußerst langweilig.
Der Weg, den sie durch den Wald von Catuaro vevfolgten, glich dem des vorhergehenden Tages. Ter lehmi-ge Koth, welcher den Pfad bedeckte und äußerst schlüpferigmachte, rührte von Sandsteiuschichtcn und Thonschiefer her,die sich durch die Kalklagcr zogen.
Endlich nach einem ermüdenden Marsch erreichten siedie Stadt Cariaco, an der Küste, wo sie sehr viele von denEinwohnern vom Wechselsieber an ihre Betten gefesselt fawden. Tie niedrige Lage des Orts, so wie die Umgegend,die große Hitze und Feuchtigkeit und die stockenden Süm-pfe und Teiche, die sich wahrend der Regenzeit zu bildenpflegen, sollen die Ursachen dieser Krankheit scyn, welcheoft einen bösartigen Charakter annimmt nnd von der Ruhrbegleitet ist. Farbige Menschen und besonders Creolcn-Reger, widerstehen dem Einfluß des Klimas weit besser alsirgend eine andere Nace. Indeß hat man doch allgemeindie Beobachtung gemacht, daß die Sterblichkeit weit gerin-ger ist, als man glauben sollte; denn wenn auch iutcriniltuende Fieber, sobald sie das nebmlicke Individuum meh-rere Jahre nach einander befallen, die Constitution ändernund schwächen, so verlaufen sie doch in der Regel nichttbdtlich. Bemerkenswcrth hierbei ist noch der Umstand, daßdie Eingebornen glauben, die Luft habe in demselben Ver-hältnis; an Verdorbenheit und schädlichen Eigenschaften zugenom-men, als das Land angebaut worden ist; allein die aus den