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der und werden regelmäßig nach Cariaco und andern Thci-lcn der niedrigen Tistrictc versendet, wo diese Krankheitenherrschen.
Tie Reisenden verfolgten die Ufer des kleinen Ba-ches, welcher ans der Höhle hervorkommt, so weit, als esdie durch Kalk-Sinter HKalk-Jncrustationen) gebildetenDämme erlaubten, und stiegen alsdann in sein Bett herab.Die Höhle behauptete eine Strecke von fünfzehnhundertvier und fünfzig Fuß hindurch die nehmliche Richtung, Breiteund Höhe. Die Eingcbornen hegen den Glanben, daß dieSeelen ihrer Borfahren die tiefen Kluften und Seiten-Grotten derselben bewohnen, die Indianer, welche unsereReisenden begleiteten, ließen sich nur mit genauer Rothund Mühe bereden, sie zu betreten.
Man schoß im Dunkeln aufs gerade Wohl und er-hielt auf diese Weise zwei Guacharos, nachdem sie bis zueiner gewissen Entfernung vorgedrungen, stießen sie auf eineMasse Sialaeit, jenseits welches die Höhle enger wurde,aber dennoch ihre ursprüngliche Richung behielt. An die-ser Stelle hatte der Bach eine schwärzliche Dammerde ab-gesetzt, derjenigen nicht unähnlich, welche man bei Müg-gendorf in Franken beobachtet hat. Tie Sämereien, welchedie Bogel ihren Jungen zutragen, gehen überall in der Höhle,wo sie hinfallen, auf; und Humboldt und sein Freunderstaunten nicht wenig, als sie welke, ausgedorrte zwei Fußhohe Pflanzcnstengel fanden.
Da die Missionäre nicht i.n Stande waren, die In-dianer zum weiteren Bordringcn zu bewege», so kehrte dieGesellschaft zurück. Der öfters erwähnte Bach, welcher mit-ten unter dem Laube der Bäume schimmerte und blitzte, er-schien wie ein fernes Gemälde, um welches die Mündungder Höhle gleichsam einen Rahmen bildete. Man ließ sicham Eingange nieder, um ein wenig auszuruhen, was Allennöthig war, nahm ein kleines von den Missionären berei-tetes Mahl zu sich und kehrte darauf zur rechten Zeit in'SKloster zurück.