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Alexander von Humboldt's Reisen und Forschungen : eine gedrängte Erz. seiner Wanderungen in d. Aequinoctial-Gegenden Amerikas u. im asiat. Rußland
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fcnheit des Bodens, mehr oder weniger silberfarben werden,ja sie stießen ans Jndivinden, welche auf beiden Seilenvöllig grün waren. lieber die Wurzeln dieser Srauche vcrbreiten sich die dichten Büschel der Dorstenia °), einer Pflanze,welche blos an schattigen und feuchten Orten gedeihtMitten im Walde fanden sie Papaws und Pommeranzciibäume, die vortreffliche Früchte trugen, ihrer Vermuthinignach, die Ucbcrblcibscl einer Indianischen Pflanzung, da siein diesen Gegenden eben so wenig einbcimisch sind, als dieBanane, der Mais, der Manuoc und so viele andere niih.lichc Pflanzen, deren Vaterland unbekannt ist, wiewohl sieseit den frühesten Zeiten die Begleiter de§ Menschen aufseinen Wanderungen gewesen sind.

Wenn ein erst kürzlich aus Europa angelangter Rensender," sagt Hnmdoldt,zum erste» Male in die Walder von Süd-Amerika eindringt, so stellt sich die Ratmseinen Augen auf eine unerwartete Weise dar; die Gegen-stände, wovon er sich umgeben sieht, zeigen blos eineschwache Achnlichkeit mit den Gemälden, welche berühmteReisende an de» Ufern des Mississippi, in Florida mitandern gemässigten Gegenden der Reuen Welt entworfenhaben. Er bemerkt bei jedem Schritt, dass er sich nichtan der Gränze, sondern im Mittelpunkt der heißen Zone.

gebraucht. Gewöhnlich ist er von Ameisen ganz durchlö-chert und so sehr damit angesntli, daß man ibn nichtschütteln darf, ohne von diesen ganz bedeckt zu werden.

Oorstniiia llontisjerva <1'ntrki>ieliii>, lVloi»>N»i»Iläun.), die wurnilreibende Dorstenia wachst i» den beixe»Ländern von Amerika in schattigen Waldern. Ihre Wur-zel bielt mau für Gift widerstehend, und glaubte, dass istalle gcnoffenc Gifte, das sublimirte Quecksilber ausgcuomnie», bezwingen könne, was die Erfabrnng sattsam wider-legt bat. Sic bat einen scharfen und bittern Geschmack,und tonnte als ein anbaltcnd reizendes Mittel, wie dieWurzel der ^ristolocliia Sarzieiilnria, beuutzt werde»,Man bat sie bei stebnifcheu Fiebern, Würmer» u. f. w..mit Nsnbeil angewendet.