uctc Aderlässe, um der Fieberhitze und Vcrdcchniß des Blu-tes zu begegnen." Dabei wurden aber wenige oder keineVersuche gemacht, die Gefahr der Ansteckung zu verhüten,und es befand sich auch nicht eine llnze Rinde f China)am Bord.
Cin Matrose, der bereits dem Tode nabe gewesen war,genast auf eine sonderbare Weise, Seine Matte war soaufgehängt, daß ihm das heilige Abendmahl nicht gereichtwerden konnte, weswegen er au eine luftige Stelle nahebei dem Gange von dem einen Verdeck auf das andere ge-bracht und daselbst gelassen wurde, da man sein Verschei-den jeden Augenblick erwartete. Ter licbcrgang aus einerbeißen und flockenden Atmosphäre in eine frischere und rcincre stellte ihn allmälig wieder her und seine Genesunglieferte dem Doetor einen neue» Beweis für die vermeint-liche Retbwendigkcit des Aderlasses und der Ausleerungen,einer Behandlung, deren verderbliche Wirkungen bald bemerk-bar wurden.
Am dreizehnten, bald nach Anbruch des Tages, erblickteman sehr hohes Land. Ter Wind blicß scharf, die Seeging hohl, große Regentropfen sielen dann und wann vomHimmel und Alles verkündete cin herannahendes llngewitter.
lieber die Breite und Länge herrschte große Ungewiß-es hcit, die jedoch durch die Beobachtungen, welche unsereReisenden anstellten, und das Erscheinen der Insel To-bago bald entfernt wurde. Diese kleine Insel besteht ineiner Zusauimcuhäufnng von Felsen, deren blendende Weißeeinen angenehmen Contrast mit dem Grün der darauf aus-gestreuten dichten Baumgruppcn bildet. Die Berge sindmit scbr hohen Opuntien bekränzt, die schon allein hinrei-chen, dem Seefahrer seine Annäherung an eine amerikani-sche Küste bemerkbar zu machen.
Nach Umschiffung des nördlichen Vorgebirges von To-bago und der Spitze von St. Gilcs glaubte man von demMastkorbc cin feindliches Geschwader zu erblicken, was in-dcß, wie sich bald auswies, nichts weiter als eine Felsen -
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