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lichcs Gefühl, wenn man sich dem Aegualor nähert, vorzüglichbei dem Ilebergange atzs der einen Hemisphäre in die an-dere, und die Gestirne, womit man von Jugend auf ver-traut war, sich allmälig dem Horizonte näber» und end-lich verschwinden sieht/ Nichts läßt den Reisenden lebhaf-ter die nngebenrc Entfernung von seinem Vatcrlandc füh-len, als der Anblick eines neuen Firmaments. Tie Grnv-pirung der größeren Sterne, die ausgestreuten Nebelflecke,welckc an Glanz mit der Milchstraße wetteifern, und Räu-me, merkwürdig wegen ihrer außerordentliche» Dunkelheit,geben dem südliche» Himmel eine sonderbare Gestalt. SeinAnblick ergreift selbst die Einbildungskraft derzeitigen, die,wiewohl nicht mit der Astronomie vertraut, ein Vergnü-gen darin finden, das Himmelsgewölbe zu betrachten, sowie Mancher eine schöne Landschaft oder eine majestätischeLage bewundert. Ohne Botaniker zu scyn, erkennt derReisende die heiße Zone an der bloßen Gestaltung ihrerVegetation; und ohne sich im Besitz astronomischer Kennt-nisse zu befinden, bemerkt er doch, wenn er das große Ge-stirn des Schiffs oder die leuchtenden Wolken des Marzella»erblickt, daß er nicht mehr i» Europa ist. In den Aegui-ncctialgcgcnden nehmen Erde und Himmel, und Alles, wasdazu gehört, einen exotischen Charakter an.
Da das Meer zwischen den Wendezirkcln gewöhn-lich glatt und rubig ist, und das Schiff blos von leich-ten Passatwiuden getrieben wurde, so war die Fahrt vonden capverdischen Inseln nach Cumaua so angcnebm, alsman nur wünschen konnte; allein in demselben Grade alssie sich Westindien näherten, entwickelte sich am Bord einbösartiges Fieber. Das Schiff gestattete der reinen Luftwenig Zugang und der Stand des Thermometers wechselte,seitdem sie durch die Wendekreise segelten, zwischen SZ" und96-8».
Zwei Matrosen, einige Passagiere, zwei Neger von derGuinea-Küste und ein Mnlatten-Kind, wurden davon be-fallen. Ein unwissender Wundarzt ans Galicien vcrord-