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riffa ein Seitenausbruch, welchem fürchterliche Erderschütte.rungen vorhergingen. Am 5. Januar 1705 bahnte sichdas Feuer eine zweite Oeffnnng und die daraus hervor-strömendc Lava erfüllte das ganze Thal Fasnia. DieseOeffnnng schloß sich am 13. Januar; aber am Z. Febr.bildete sich eine dritte in dem Cannada de Arafo und deraus ihm hervorbrechende Lavastrom theilte sich in drei Arme.Am fünften Mai 1706 ereignete sich ein abermaliger Aus-bruch, welcher die volkreiche und wohlhabende Stadt Gara-chico zerstörte. Im Jahr 173t), am ersten September,wurde die Insel Lancerota heftig erschüttert, und am 9.Juni 1798. warf der Pik eine große Quantität vulkani-scher Massen aus, und dieß dauerte drei Monate und sechs Tage.
Die Insel Teneriffa zeigt, was die Vegetation betrifft,fünf Zonen, die sich stufenweise eine über die andere erhe-ben und eine senkrechte Höhe von 3730 Ellen (Varels)einnehmen:
1) Die Region des Wc in st ocks: sie erstreckt sich vonden Ufern zu einer Höhe von vierhundert und dreißig bissechshundert und vierzig Ellen, und ist der einzige gut an-gebaute Thcil. Sie bietet verschiedene Arten baumartigerWolfsmilchen (kflnplnirbiae ) Mesembryaathemen , die Ea-«ulia Klvinia, die Dracocna und andere Pflanzen dar, de-ren kahle und gewundene Stämme, saftreiche Blätter undbläulich-grüne Farben, die unterscheidenden Züge der afrika-nischen Vegetation abgeben. In dieser Zone gedeihen derTattelbaum, der Pisang, das Zuckerrohr, der indianischeFeigenbaum, das ^ru»> vulneasi», die Olive, die europäi-sche» Fruchtbäume, der Weinsiock und Weizen.
2) Tie Region des Lorberbaums ist die, welcheden waldigen Thcil von Teneriffa bildet, und wo die Ober-fläche des Bodens stets grün bleibt, indem sie reichlich durchQuellen bewässert wird. Vier Lorbcrarten, eine Eiche, einewilde Olive, zwei Eisenbanmarten, der Hibntus ealliearziaund andere stets grüne Gewächse schmücken diese Zone.Tic Baumstämme sind mit dem Ephcu der Canaricn und