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wahrend aufwärts, ohne durch ein einziges Thal zu koin-mcn, sie paffirtcn verschiedene, durch ihre besondere Ve-getation ausgezeichnete Gegenden und blieben einen Thcilder Nacht hindurch auf cincui scbr hohen Pnnctc, wo sienicht wenig von der Kälte zn leiden hatten.
Gegen drei Ubr Morgens begannen sie bei dem mat-ten Lichte von Pechfackeln den Zuckerhut oder kleinen End.kegcl zn erklettern, wobei sie einen unterirdischen Eiskelleruntersuchten, aus welchem die am Fuße des Berges licgendcn Städte den ganzen Sommer über mit Eis vcrsorgt werden.
In der Dämmerung beobachteten sie eine, auf hohenBergen nicht ungewöhnliche Erscheinung, eine weiße Wol-ken-Schicht, die sich unter ibnen ausbreitete, verbarg dieFläche des Oceans und gewährte den Anblick einer großenmit Schnee bedeckten Ebene.
Bald darauf zeigte sich ihnen ein anderes sebr son-derbares Phänomen, sie glaubten nchmlich gleichsam in dieLuft geschlenderte Schwärmer ssmull rucllsts) zu erblicken,die sie anfangs für ein gewisses Anzeichen eines neuen Aus-bruchs aus dem großen Vulkan von Lanccrota hielten. Al-lein die Täuschung hatte bald ein Ende, und sie fanden,daß die leuchtenden Puncte blos die durch den Nebel ver-größert zurückgeworfenen Bilder von Sternen waren. Dieseblieben von Zeit zn Zeit bewegungslos, erhoben sich dannsenkrecht nach oben, stiegen seitwärts wieder herab und kehr-ten an ihre ursprungliche Stelle zurück.
Nach einem dreistündigen Marsch über äußerst hol.ecrigcn Boden erreichten die Reisenden eine kleine EbeneNamens Rambleta, von deren Mittclpunct sich der Pito»oder Zuckerhut erhebt. Der Abhang dieses mit vulkanischerAsche und Bimsstein bedeckten Kegels ist so steil, daß esfast unmöglich gewesen wäre, den Gipfel zu erreichen, wennsie nicht eine» alten Lavastrom verfolgt hätten, welcher ge-wissermaßen der Einwirkung der Atmosphäre Widerstandgeleistet.