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Das Volk, welches de» Gnanchern folgte, stammt vonden Spaniern und Normanen ad. Die gegenwärtigen Ein-wohner haben nach unserm Gewährsmann einen moralischenund religiösen Charakter, zeigen aber dabei Unternehmungs-geist und Hang zum Umherschweifen, und stnd in ihmHeimath weniger fleißig und betriebsam, als auswärts.
Im Jahre 179t) bcllcf sich die Bevölkerung ans174,999 Köpfe. Der Ertrag der verschiedenen Inseln besteht hauptsächlich in Weizen, Gerste, Mais, Kartoffel»,Wein, einer sehr großen Mannichfaltigkelt von Früchten,und andern Nahrungsmitteln; dessenungeachtet muß d!luntere Volksklasse ihre Zuflucht oft zu den Wurzeln einerFarnkrautart nehmen. Die porzüglichsteu Handelsartikel stndWein, Branntwein, Archil seine Art Flechte oder Lichen,deren man sich zum Färben bcdicntl und Soda.
Teneriffa ist wegen seines gesunden Klimas, gerühmtworden. Der Erdboden der cauarischcn Inseln erhebt sichallmälig zu einer beträchtlichen Höhe, und bietet auf einerkleinen Scala die Temperatur jeder Zone dar, pou der hef-tigen Hitze Afrikas bis zur Kälte der Alpen-Gegenden; ssdaß man jedes Klima haben und benutzen kann,,je nach-dem man cS seiner Constitution oder der Krankheit, worariman etwa leidet, angemessen findet. Eine ähnliche Ver-schiedenheit und Mannichfaltigkeit herrscht hinsichtlich derVegetation; und kein Land der Erde, schien unseren Reisen-den zur Verscheuchnng einer traurigen, melancholischen Stim-mung und zur Wiederherstellung der Ruhe in einemvon Leidenschaften gestörten Eemnthe geeigneter, als Tene-riffa und Madcra, wo die natürliche Schönheit der Lageund die heilsame Beschaffenheit der Luft sich mit einandervereinigen, die Unruhe und Beklommenheit der Seele zitheilen und den Körper zu stärken, während das Gefühlnicht durch den empörender: Anblick von Sclavcrci beleidigtWird, welche fast in allen Europäischen .Besitzungen herrscht.
Im Winter ist das Klima von Laguna außerordent-lich ncbclich und die Einwohner klagen oft über Kälte, wie-