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Cauaricn Afrika, lind noch dazu dem trockensten und heißc-fficn Theil dieses Continenis angehören.
Der Befehlshaber des Pizarro meldete ihnen jetzt,daß sie wegen der Blockade durch die Engländer höchstensauf einen Aufcntbalt von vier bis fünf Tagen rechnen dürfte»; sie beeilten sich daher, nach dem Hafen von Orotavaaufzubrechen, wo sie Fübrer zu einer Besteigung des Pikzu finden bofftcn, und am zwanzigsten, vor Sonnenauf-gang befanden sie sich auf dem Wege nach Billa de la La-gnna, welches 2238 Fuß hoher liegt, als der Hafen vonSanta Erng Der Weg hierher liegt zur Reckten einesEicßbachcS, welcher in der Regenzeit schöne Wasserfälle bildet.
Unweit der Stadt stießen sie auf einige weiße Ca-mecle, welche zum Transport von Waarcn gebraucht wur-den. Diese Thierc, eben so wohl als Pferde, sind im funf-zckntcn Jahrbundcrt auf den canarischc» Inseln durch dieumnanischcn Eroberer eingeführt worden, und waren denGuanchern unbekannt. Camecle trifft man auf Lanccrotaund Forteveniura, welche dem Festlande näher liegen, häufi-ger, als auf Teneriffa, wo sie sich nur selten fort-pflanzen.
Tie Anhöhe worauf sich Billa de la Lagnna erhebt,gehört zu der Reihe von Basalt-Bergen, welche einen <Rir-lcl um den Bik bilden, und steht mit den neueren vulka-nischen Felsen in keinem Zusammenhange. Ter Basalt,auf welchem die Reisenden gingen, war schwärzlich-braunedcrgrau, derb und thcilwcise zersetzt füevumznmeiij. Sicfanden in demselben Hornblende, Olivin und durchsichtigen^'yroxen mit blättrigem Bruch, von olivcugrüner Farbeund oft in sechsseitigen Prismen krystallisirl.
Der Felsen von Lagnna zeigt keine säulcnartige Bil-dung, sondern ist in dünne, unter einem Winkel von 3V"bis 48" geneigte Schichten oder Lagen fbeüs) gctbcilt undscheint nicht durch einen Lavastrom von dem Pik gebil-det zu seyu.