Länge der Grade, so wie ffir den Staad des normalenSiedpunktes vorgenommen , und dabei ganz auf dieselbeWeise verfahren, wie es bei der ersten Bestimmungaus den Differenzen der zwei ersten Versuche geschah.
VI. Versuch, Berechneter Temperatursgrad — 99°,3
V. detto detto detto = 99°,54
Differenz . .' . 0°,2Ö.
VI. Versuch. Thermometerstand in Millim. = 115,00
tV. detto detto detto —. 108,5
Differenz . . . 6,5.
Wenn man aus diesen Differenzen die Länge einesGrades berechnet, so ergibt sich :
Da 0“,26 eine Differenz von 6 mm ,5 geben, sogibt 1° eine Länge von 25 mm ,00.
Aus dieser Länge eines Grades wurde nun wiederder Stand des normalen Siedpunktes wie früher aus-gemittelt. Da nämlich bei dem Versuche VI gerade0°,2 zu dem normalen Siedpunkte fehlten, so ergibtsich leicht, da 1“ eine Länge von 25 111 m nach dieserRechnung hat, dass die auf 100’C fehlenden 0°,2 eineLänge von 5 mm ,0 betragen.
Diese 5 mm zu dem bei dem Versuche VI beobach-teten Thermometerstande hinzuaddirt, geben 115 -J- 5= 120 mm als Stand des normalen Siedpunktes.
Um sicli zu überzeugen, ob diese neu ausgemit-telten Data die richtigen seyen, wurde das Resultatdes Versuches IV nach denselben berechnet, und eszeigte sich, dass nach den neu gefundenen Bestim-mungsgrössen, der dort angezeigte Thermometerstand,richtig auch dem aus dem Barometerstände berechnetenTemperatursgrade des siedenden Wassers entspreche.Wenn man aber nach diesen berichtigten Daten die denThermo meterständen des III., II. und I. Versuches ent-sprechenden Temperatursgrade berechnet, so findet mansie wieder etwas mehr oder weniger abweichend vonden aus den dabei Statt gehabten Barometerständenberechneten Hitzegraden des siedenden Wassers. Diessbeweiset, dass die ersten Versuche mit neu angefer-